Kinostarts der Woche (28.08.2014) mit Guardians of the Galaxy

28. August 2014 - 09:53 - keine Kommentare

Marvel's Guardians Of The Galaxy...Milano..Ph: Film Frame..?Marvel 2014

Mit fünf Filmen ist die Kinowoche vom 28. August 2014 recht übersichtlich aufgestellt – allerdings befinden sich darunter auch die „Guardians of the Galaxy“, die neue Marvel-Comic-Verfilmung, die in den USA erneut sämtliche Rekorde sprengt und als Highlight im Sommer gilt.

Langersehnt und nun endlich auch in deutschen Kinos angekommen: „Guardians of the Galaxy“ wird in 3D einen spaßigen, lauten, actionreichen, emotionalen, brillant animierten und erstaunlich vielschichtigen Science-Fiction-Blockbuster abliefern, der einen weiteren, bisher ungesehenen Aspekt des Marvel-Universums darstellt. James Gunn hat mit Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Lee Pace, Benicio Del Toro, John C. Reilly, Karen Gillan und Glenn Close und etlichen weiteren (im Original etwa mit den Stimmen von Vin Diesel und Bradley Cooper) das atemberaubende Abenteuer um eine außergewöhnliche Truppe von Weltraum-Kriminellen inszeniert, das sich auch auf die Geschehnisse in den kommenden Filmen der Reihe auswirken wird.

Kinostarts am 28.08.2014 mit Guardians of the Galaxy, Indie-Musik und Penisneid

Mit „Can a Song Save Your Life?“ wird es hingegen deutlich ruhiger im Kino, auch wenn „Hulk“ Mark Ruffalo die Hauptrolle übernimmt: Er spielt einen heruntergekommenen, ehemaligen Plattenproduzent, der durch einen Zufall die soeben von ihrem Rock’n-Roll-Star-Freund sitzengelassene Keira Knightley trifft – die beiden beschließen in der romantisch-philosophischen-Indie-Komödie von „Once“-Regisseur John Carney eine gemeinsame Platte an allen möglichen Orten in New York aufzunehmen.

Marco Petry hat mit „Doktorspiele“ versucht, eine deutsche Teenie-Sex-Klamotte mit Charme, Witz und Gefühl abzuliefern – und durch Merlin Rose, Ella-Maria Gollmer, Maximilian von der Groeben und Jannis Niewöhner in den Hauptrollen gelingt dies sogar streckenweise: Der 17-jährige Andi sorgt sich seit frühester Kindheit um die Größe seines Geschlechtsteils und traut sich daher nicht an Mädchen – sein bester Kumpel Harry versucht ihm auf eigenwillige Weise die Angst zu nehmen.

Historische Dramen: Schlöndorff und Ostermann widmen sich dem Ende des 2. Weltkriegs

Volker Schlöndorff lässt in „Diplomatie“ die fiktiven Verhandlungen zwischen dem schwedischen Konsul Raoul Nordling (André Dussollier) und dem Kommandeur von Paris Dietrich von Choltitz (Niels Arestrup) im Jahr 1944 als Kammerspiel die Möglichkeiten des Kinos ausloten: Auf Hitlers Befehl sollen die Kulturdenkmäler der französischen Hauptstadt gesprengt werden und in der spannenden, wenn auch historisch nicht faktischen Unterhaltung schachern die beiden durchaus ambivalenten historischen Figuren um die Lösung des Konflikts.

Historisch-dramatisch gibt sich auch „Wolfskinder“ von Rick Ostermann: Er erzählt die Geschichte der deutschen Brüder Fritzchen (Patrick Lorenczat) und Hans (Levin Liam), die in den Wirren der Nachkriegszeit in der Wildnis Ostpreußens ums Überleben kämpfen. Aus der Sicht der Kinder wird ihre Odyssee auf emotionale und mitnehmende Weise und mit eindrucksvollen Bildern erzählt.

 
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