Emmy Awards 2014: Breaking Bad als großer Gewinner

26. August 2014 - 09:59 - keine Kommentare

Emmy Awards

Die Academy of Television Arts & Sciences (ATAS) hat zum 66sten Mal die Emmy Awards für die besten Leistungen im Primetime-Fernsehen verliehen. Als großer Gewinner geht „Breaking Bad“ hervor und auch weitere spannende Serien und Filme wurden ausgezeichnet.

Von „Breaking Bad“ mag die letzte Folge gelaufen sein, die herausragende Fernsehserie wurde in diesem Jahr trotzdem noch einmal bei den 66sten Primetime Emmy Awards mit einigen der wichtigsten Preise der Branche bedacht: Bryan Cranston alias Walter White wurde zum vierten Mal in dieser Rolle zum besten Hauptdarsteller bestimmt, Aaron Paul und Anna Gunn als beste Nebendarsteller, Moira Walley-Beckett bekam den Preis für das beste Drehbuch und die gesamte Serie wurde 2014 als beste ausgezeichnet, in 16 Kategorien wurde sie nominiert. „Game of Thrones“ konnte sogar 19 Nominierungen vorweisen, bekam jedoch nicht eine einzige Trophäe verliehen.

Emmy Verleihung: Breaking Bad gewinnt auf ganzer Linie

Die Auszeichnung für Fernseh-Shows aller Art wird bereits seit 1949 verliehen – dass hier ausschließlich der anglo-amerikanische Raum abgedeckt wird, ist nicht weiter verwunderlich: Die USA sind ein Fernsehland – kaum an anderen Orten der Welt gibt es so viele verschiedene Sender, unterschiedliche Systeme, alternative Ausrichtungen und diverse Konzepte wie in den einzelnen Bundesstaaten, Countys, Städten und im ganzen Land. Entsprechend viel Wert wird auch auf die Qualitätsabstufungen gelegt, so dass von übelstem Trash bis zu den komplexesten Erzählungen auch bei den Emmy Awards alles vertreten ist, wobei besonders die Privat-, Kabel- und Pay-TV-Stationen sich regelmäßig durch gewagte Programme und herausragende Sendungen auszeichnen.

Dabei wurde in diesem Jahr auch eine britische Produktion mit dem Emmy bedacht: „Dr. Who“-Macher Stephen Moffat wurde für seine Serie „Sherlock: His Last Vow“ ebenso wie seine beiden Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch und Martin Freeman ausgezeichnet. Mehrere Preise gab es auch für „American Horror Story: Coven“ mit Jessica Lange und Kathy Bates.

In den ebenfalls wichtigen Kategorien Beste Unterhaltungsshow, Beste Comedy-Serie, Beste Miniserie, Bester Spielfilm, Beste Spielshow und Beste Reality-Show wurden in Reihenfolge „The Colbert Report“, „Modern Family“ (auch beste Regie und bester Nebendarsteller einer Comedy-Serie für Gail Mancuso und Ty Burrell), „Fargo“ (auch beste Regie einer Miniserie für Adam Bernstein), „The Normal Heart“, „The Amazing Race“ und „Shark Tank“, in Deutschland gerade als „Die Höhle der Löwen“ gestartet, mit Preisen bedacht.

Preise für herausragende TV-Leistungen

Im Bereich Comedy-Serie wurde zudem Julia Louis-Dreyfus der Emmy als beste Hauptdarstellerin einer Comedy-Serie in „Veep“ verliehen, Jim Parsons bekam ihn für „The Big Bang Theory“, Allison Janney für „Mom“ und Louis C. K. für das Drehbuch von „Louie“. Als beste Hauptdarstellerin einer TV-Serie wurde Julianna Margulies in „The Good Wife“ die Statue übergeben, Cary Joji Fukanaga bekam sie für die Regie von „True Detective“ – Oscar-Gewinner Matthew McConaughey ging leer aus – und Glenn Weiss für seine Regie-Arbeit an  den „67th Annual Tony Awards“.

Bei den 66sten Primetime Emmy Awards wurde auch „House of Cards“ mit Kevin Spacey übergangen. Serien-Erfinder Beau Willimon wurde jedoch mit der Einschätzung zitiert, jeder der Anwesenden hätte einen Emmy verdient, da das Fernsehen in den USA derzeit so gut sei.

Bild:Emmy Awards von Hans Splinter, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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