Ikea-Check in der ARD: Qualität, Fairness und dem Stressfaktor unter der Lupe

25. August 2014 - 19:07 - keine Kommentare

Die 6. Staffel vom Markencheck widmet sich in der ARD wieder dem Verbraucherschutz und zieht in der mittlerweile 20sten Folge wieder einmal das beliebteste und weitverbreitetste Möbelhaus der Welt heran: Der Ikea-Check wird nach Qualität, Fairness und dem Stressfaktor beurteilen.

Schwedische Namen, Billy-Regale, Hot Dogs und Schnäppchen: Das Möbelhaus Ikea ist auf der ganzen Welt mit den gleichen Waren vertreten, millionenfach werden die gleichen Stühle, Tische, Schränke und Accessoires zur Wohnungseinrichtung herangezogen – die Kunden schätzen dennoch die Individualität der Stile, den einfachen Aufbau der Möbelstücke und die günstigen Preise der Ware. Die ARD wird beim „Ikea-Check“ versuchen, diese Kriterien einem genauen Blick zu unterziehen, um auch in der sechsten Staffel der Markencheck-Reihe wieder dem Verbraucherschutz-Thema gerecht zu werden.

Der Ikea-Check: Das schwedische Möbelhaus wird überprüft

Unter dem Oberbegriff „Stressfaktor“ wird der ARD-Film sich die Struktur eines Ikea-Marktes ansehen, wie Kunden gelenkt und auf die Möbel aufmerksam gemacht werden, wie sie sich die Betten und Schränke selbst aus den Regalen suchen, wie sie an das Kassensystem, zu dem auch Selbstabrechnungskassen gehören, geführt werden und wie dafür gesorgt wird, dass trotz der Vielzahl an Besuchern alles reibungslos abläuft. Zum „Ikea-Prinzip“ gehört als zweiter Punkt auf der Checkliste auch der möglichst leichte Aufbau der gekauften Artikel unter Verwendung möglichst weniger Werkzeuge und nur der mitgelieferten Utensilien.

Die „Qualität“ wird dann anhand von Testreihen beurteilt, aber auch in Gesprächen mit Kunden und mit den Machern selbst. Zudem werden Testfamilien losgeschickt, um bei Ikea und beim Konkurrenzunternehmen Höffner einzukaufen und von den Erfahrungen zu berichten. Dabei wird auch festgestellt, dass die Bretter des Billy-Regals früher dicker waren als heute, also am Material gespart wird, um auch am Preis zu sparen.

ARD-Markencheck: Fairness, Qualität, Stress und Möbel zum selber aufbauen

Besondere Beachtung findet der Punkt „Fairness“: Früher ließ Ikea von politischen Häftlingen in der DDR die Möbel zimmern, heute wendet man sich nach Weißrussland, um wettbewerbsfähige Preise zu halten. Dabei wird auch nicht vor der Zusammenarbeit mit Regimen zurückgeschreckt, wie Sejla Didic und Christin Gottler in ihrem Update einer der ersten Markencheck-Sendungen herausgefunden haben.

Der Ikea-Check und ihre Ergebnisse werden in der ARD am Montag, den 25. August 2014 um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Bild:Ikea von Oimax, CC BY – bearbeitet von borlife.

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