Promi Big Brother – Das Experiment auf Sat.1 mit Hubert Kah und Mia Julia

22. August 2014 - 18:30 - keine Kommentare

Promi Big Brother

Die nächste Abendvorstellung von „Promi Big Brother – Das Experiment“ steht auf Sat.1 an und obwohl sich Kritiker wie auch das Publikum darüber einig sind, dass dieser Versuchsaufbau schon im Ansatz scheiterte, bleiben die Eskapaden der Container-Stars und der Moderations-Darsteller im Gerede.

Schon bei der ersten Staffel der liebevoll „BB“ genannten Überwachungsshow waren es die mühsam über Stunden, Tage und Wochen erspähten Blicke auf die Oberweiten der Damenwelt unter der Dusche und die markigen Sprüche der geistig herausgeforderten Kandidaten, die den Erfolg garantierten und bei „Promi Big Brother – Das Experiment“, in seiner zweiten Staffel auf Sat.1, im Internet, auf sixx und Maxdome, ist dies nicht anders. Wenn Michael Wendler, Hubert Kah, Ronald Schill, Paul Jahnke, Mario-Max zu Schaumburg-Lippe, Aaron Troschke, Ela Tas, Mia Julia, Liz Baffoe, Claudia Effenberg, Janina Youssefian und Alexandra Rietz wahlweise im Luxus schwelgen und im Keller vor sich hindämmern, retten nur noch selbstdarstellerische Reden und Duschszenen die hochquotige Langeweile.

Promi Big Brother: Hohe Quote für gepflegt inszenierte Langeweile

Im Gegensatz zu den Containerbewohnern der ersten Jahre und selbst einiger Insassen des Dschungel-Camps gelingt es den sogenannten Promis dabei seit sieben Tagen nicht, sich als besondere Sympathieträger zu gerieren – oder auch nur ansatzweise interessant zu geben. Die allabendlichen Zusammenfassungen, die Webshows und die Freitagsevents rechtfertigen zumindest nicht den Abschluss eines 24-Stunden-Abos, um die abgetakelten Reality-Darsteller rund um die Uhr zu beobachten. Und auch, obwohl man sich alle Mühe gibt „Promi BB“ in Richtung von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ zu rücken, scheitert man bei Sat.1 spätestens an der Moderationssituation.

Cindy aus Marzahn wurde für die zweite Staffel von „Promi Big Brother – Das Experiment“ ins Internet verbannt, Oliver Pocher tauchte gleich gar nicht auf. Dafür beweist Jochen Schropp, dass seine Gehässigkeit weder amüsant noch sonderlich spontan ist, und auch obwohl er derzeit bei Sat.1 alles wegzumoderieren scheint, was ansonsten vor sich hin faulen würde, macht ihn das nicht zum sympathischen Publikumsliebling.

Das Experiment auf Sat.1 und im Internet

Ein Schmierentheater, auf dass sich alle einlassen: „Promi Big Brother“ interessiert niemanden wirklich, die inszenierten Passionswege von Charakteren wie Ronald Schill, dem Wendler oder dem Adoptiv-Prinz im Keller sowie außerhalb werden dennoch genüsslich von der Boulevard-Presse aufgegriffen und breitgetreten, egal wie ausgetreten diese Pfade auch sein mögen. Für die Zuschauer, die sich gerne fremdschämen und/oder die gerne B- bis Z-Promis leiden sehen, in die Kameras bei Live-Schaltungen johlen und die offenkundig zu viel Geld besitzen, um damit anzurufen oder das oben genannten 24/7-Spionage-Paket zu buchen, bestand der Reiz bislang darin, die Promis im Keller versauern zu lassen.

Die nächste Live-Folge von „Promi Big Brother – Das Experiment“ wird am Freitag, den 22. August 2014 um 20.15 Uhr auf Sat.1 gezeigt.

Bild: (c) SAT.1

 
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