Rainer Brüderle: Forderungen aus Griechenland nach mehr Zeit zurückgewiesen

25. Juni 2012 - 08:00 - keine Kommentare

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle hat die Forderungen von Griechenland nach mehr Zeit für die Umsetzung der Reformen und des Sparprogrammes in Land zurückgewiesen. Gegenüber der “Bild”-Zeitung betonte er, dass man von den getroffenen Vereinbarungen keinesfalls abrücken werde.

Nach den Wahlen in Griechenland am vergangenen Wochenende wurde umgehend die Forderung laut, dass man zur Umsetzung der geforderten Sparmaßnahmen und Reformen mindenstens zwei Jahre in Anspruch nehmen möchte. Diese Forderung wurde zunächst auf europäischer Bühne und jetzt auch vom FDP-Franktionvorsitzenden Rainer Brüderle strikt zurückgewiesen. Der Wirtschaftsexperte betonte, dass man am gesetzten Zeitplan auf jeden Fall festhalten wird und Griechenland sich nach den Wahlen nicht zurücklehnen dürfe. Stattdessen müssten die Reformen umgehend in Angriff genommen werden.

EU, EZB und IWF sagen Besuch in Griechenland ab

In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass Europäische Union, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) ihren Besuch in Griechenland vorerst abgesagt haben. Die Trioka wurde beauftragt die Reformen und die Sparmaßnahmen in Griechenland zu überwachen, damit ein weiterer Geldfluss gewährleistet wird. Ein neuer Termin für den Besuch der Kontrollgremien wurde bislang noch nicht bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass Griechenlands designierter Finanzminister Vassilis Rapanos und Regierungschef Antonios Samaras an geplanten europäischen Veranstaltungen wie dem EU-Gipfel am Donnerstag sowie Freitag in Brüssel aufgrund von Erkrankungen nicht teilnehmen können.

Bild:Griechenland von garycycles6, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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