Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum in der ARD mit Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan

4. August 2014 - 19:24 - keine Kommentare

Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum

Sarah Jessica Parker, Pierce Brosnan und Greg Kinnear beleuchten, was „Der ganz normale Wahnsinn“ für eine „Working Mum“ bedeutet: Im SommerKino im Ersten wirft die muntere Komödie von Douglas McGrath einen witzigen, oftmals aber klischeebeladenen Blick auf Geschlechterrollen, Elternschaft und Karrierechancen.

In „Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum“ ist Sarah Jessica Parker die Familienmanagerin schlechthin: Als Kate Reddy muss sie sich um ihre beiden Kinder Emily und Ben kümmern, gleichzeitig ihren derzeit arbeitslosen Mann Richard (Greg Kinnear) unterstützen und ihren Job bei einer Fondsgesellschaft in Boston regeln. Auch obwohl sie eine Jonglagenummer aus dem wechseln von Windeln, dem Schulweg, den Business-Meetings und ihrem Privatleben hinlegt, scheint sie alles gut im Griff zu haben – nicht nur ihre Freundinnen fragen sich regelmäßig, wie sie all dies schafft. Doch als ihr durch ein Projekt, für das sie regelmäßig nach New York muss, ihre Zeitplanung abhandenkommt, scheint ihr ausgeklügeltes System zu scheitern.

Der ganz normale Wahnsinn: Sarah Jessica Parker als Working Mum

Nicht völlig unschuldig ist daran auch ein neuer Geschäftspartner: Jack Abelhammer (Pierce Brosnan) ist so charmant wie verständnisvoll und nimmt zudem einen stetig größer werdenden Teil ihrer Zeit ein – worunter letztlich ihre Ehe mit Richard zu leiden droht. Zumal dieser selbst auch wieder in seinem Beruf als Architekt einen Aufschwung erlebt. Sie alle müssen nun die richtige Balance aus Arbeit, Freizeit und Familie für sich finden.

Basierend auf einem Buch von Allison Pearson hat Regisseur Douglas McGrath das Drehbuch von Aline Brosh McKenna („Der Teufel trägt Prada“) so schwungvoll wie klischeehaft inszeniert: Die Sorgen und Nöte von Kate, die peinlichen Situationen in die sie gerät und die innerfamiliären Probleme und ihre Lösungen sind so oder so ähnlich bereits in etlichen Frauen-und-Karriere-Filmen abgehandelt worden, die Auflösung der Geschlechterrollen-Frage ist so traditionell wie altbacken.

SommerKino im Ersten mit einer Komödie über Karriere- und Geschlechterrollenverteilung

Es mag auch am enormen Erfolg von Sarah Jessica Parker als Carrie in „Sex and the City“ liegen, aber der Vergleich möchte sich auch durch die Inszenierung selbst aufdrängen – dadurch kann „Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum“, im Original übrigens „I Don’t Know How She Does It“, jedoch auch beschwingt, munter und rasant wirken.
Am Montag, den 04. August 2014 zeigt die ARD die Komödie im Rahmen der „SommerKino im Ersten“ Reihe um 20.15 Uhr.

 
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