Kinostarts der Woche mit Clint Eastwood, Channing Tatum und Jonah Hill

1. August 2014 - 09:54 - keine Kommentare

22 Jums Street

Es ist Sommer und auch die Verleihe wissen, dass nur die hartgesottensten Filmliebhaber derzeit ins Kino gehen – entsprechend überschaubar gestalten sich daher auch die Kinostarts am 31. Juli 2014: Als Highlight präsentiert sich einzig die „21 Jump Street“ Fortsetzung.

Filmemacher Fosco Dubini hat sich mit Jeanette Hain, Lili Fichtner und Nikolai Kinski vorgenommen, einen wissenschaftlichen, skurrilen, farce- und theater-artigen Science-Fiction-Atom-Thriller zu drehen: „Die innere Zone“ ist dann auch so unausgeglichen, wie die Aufzählung des Gewollten und mäandert zwischen verkopft und unverständlich, wenn eine Psychologin sich in einen Stollen begibt, aus dem halluzinogenes Gas ausströmen soll und sie hinter das Geheimnis eines Atomunfalls gelangt.

Kinostarts am 31.07.2014: Comedy aus den USA und aus Frankreich

Schmidt und Jenko sind wieder da: Für „22 Jump Street“ gehen Channing Tatum und Jonah Hill wieder auf irrwitzige Gangsterjagd – dieses Mal jedoch nicht an der High School, wie in der Fernsehserie mit Johnny Depp, sondern auf dem College, inklusive Frat-Partys, Football Spielen und Spring Break Besuchen. Was in den frühen 90ern einmal ernst gemeint war, ist auch in der Fortsetzung der erfolgreichen Filmversion blanker, aber ausgesprochen effektiver und lustiger, Klamauk, der sich in  erster Linie das Buddy-Cop-Genre als Zielscheibe aussucht.

Danny Boon und Valérie Bonneton versuchen nach Griechenland zu kommen, wo ihre Tochter heiraten will – doch die beiden geschiedenen Ex-Eheleute können sich nicht ausstehen und übertreffen sich in Gemeinheiten. „Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm“ ist als schwarze Komödie angelegt, als fieser Roadtrip – ausgelöst durch die Aschewolke des titelgebenden Vulkans, die im Jahr 2010 für Schwierigkeiten im Flugverkehr sorgte.

Biographien im Kino: Schillers Dreiecksbeziehung und die Musik der Four Seasons

Seit einigen Jahren hat das Kino die Biographien der großen Dichter als hervorragende Stoffe erkannt. Wenn es gelingt, die Kraft und die gesellschaftliche Relevanz und das Verständnis für die Zeit und die Kunst zu wecken, können dabei ebenso hervorragende Filme herauskommen – wie auch „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf, der sich der skandalträchtigen Dreiecksbeziehung Friedrich Schillers (Florian Stetter) mit Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius) annimmt und sie als lyrisches, revolutionäres, idealistisches Liebesdrama inszeniert.

Nicht nur als Schauspieler und als Politiker, auch als Regisseur hat Clint Eastwood so ziemlich alles bereits gemacht – mit „Jersey Boys“ allerdings legt er zum ersten Mal eine Musicalverfilmung vor. Er erzählt die Geschichte der „Four Seasons“ mit ihrem speziellen Sound zwischen Barber-Shop , Swing und Rock’n-Roll als persönlichen Blick hinter die Kulissen, als quasi-Dokumentation, als Gangster-Drama und als Musikfilm. Neben vielen eher weniger bekannten Gesichtern, konnte er auch Christopher Walken für seine ungewöhnliche Musiker-Biographie gewinnen.

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