Deutsche Wirtschaft profitiert vom Merkel-Besuch in China

7. Juli 2014 - 08:54 - keine Kommentare

Li Keqiang - China

Der Besuch von Angela Merkel in China hat sich für viele deutsche Firmen bereits ausgezahlt. Neue Verträge und Abkommen in Milliardenhöhe eröffnen neue Perspektiven in Asien, zudem soll China als Gastland bei der Cebit 2015 in Erscheinung treten.

In den vergangenen Jahren galt China als der Wachstumsmarkt auf der Welt. Allerdings hat das Land mittlerweile auch mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie Ministerpräsident Li Keqiang zugeben musste. Mit einer Öffnung des eigenen Marktes, zahlreichen Reformen und einer besseren Kreditvergabe möchte man das ehrgeizige Ziel von einem Wachstum in Höhe von 7,5 Prozent in diesem Jahr noch realisieren können.

Deutsche Wirtschaft profitiert vom Merkel-Besuch in China

Insbesondere die Öffnung des chinesischen Marktes und eine Gleichberechtigung im Wettbewerb hatte Angela Merkel bei ihrem Zusammentreffen mit Ministerpräsident Li Keqiang gefordert. Für einige deutsche Wirtschaftsvertreter hat sich der Besuch der Kanzlerin bereits ausgezahlt, denn VW vereinbarte den Bau zwei neuer Werke in Qingdao und Tianjian, Airbus erhielt den Auftrag für 100 neue Hubschrauber mit dem Investitionsvolumen in Höhe von 300 Millionen Euro und die Lufthansa plant die Gründung eines weiteren Joint Ventures mit ihrem Star Alliance-Partner Air China.

Desweiteren hatte man sich bei diesem Besuch darauf verständigt, dass China bei der Cebit 2015 als Gastland deutlich mehr in den Vordergrund treten wird. Angela Merkel wird zum Abschluss ihrer China-Reise am heutigen Montag mit Staatspräsident Xi Jinping zusammentreffen.

Bild:Li Keqiang von Chatham House, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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