USA und Kanada gewinnen mehr Unabhängigkeit dank Fracking

18. Juni 2014 - 10:13 - keine Kommentare

Laut der aktuellen jährlichen Marktanalyse von BP hat die USA im vergangenen Jahr so viel Öl gefördert wie nie zuvor in der eigenen Geschichte. Vor allem dank des umstrittenen Fracking-Verfahrens gewinnen die USA und Kanada mehr Unabhängigkeit von Importen und werden ihre Bedeutung im Ölgeschäft weiter ausbauen.

Hierzulande ist das Fracking immer noch äußerst umstritten. Die Folgen des Verfahrens sind bislang nicht absehbar und auch bei Experten umstritten. In den USA hat sich das Fracking hingegen als Segen erwiesen, auch wenn auch hier keine Einigkeit bei den Umweltbelastungen herrscht. Dank des Einsatzes des Verfahrens konnte man die eigene Ölförderung auf ein historischen Hoch steigern. 1,1 Millionen Barrel mehr pro Tag konnte man verzeichnen, die angesichts des gestiegenen Verbrauchs (+400.000 Barrel) auch notwendig sind.

USA und Kanada gewinnen mehr Unabhängigkeit dank Fracking

Bei der Internationalen Energieagentur (IEA) prognostiziert man der USA und Kanada einen wachsenden Einfluss auf die weltweiten Ölmärkte und eine steigende Unabhängigkeit von Energieimporten. In diesem Zusammenhang geht man fest davon aus, dass sich der nordamerikanische Kontinent bis 2019 vollkommen unabhängig machen kann von Ölexporten und die Förderung auf fünf Millionel Barrel steigen wird.

Während die Aussichten für die USA mehr als erfreulich ist, geht man bei den Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) von einer moderat postiven Entwicklung aus. Vor allem die Krisen in der Ukraine und dem Irak lassen die Energiepreise in den vergangenen Tagen wieder ansteigen.

Bild:Fracking von www_ukberri_net, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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