Alternative für Deutschland gewinnt weiter an Zustimmung

4. Juni 2014 - 11:49 - 1 Kommentar

Die Europawahl 2014 war für die Alternative für Deutschland ein voller Erfolg gewesen und die Popularität der Partei scheint weiter zu steigen. Laut einer aktuellen Wahlumfrage würde die AfD derzeit auf acht Prozent der Stimmen kommen und damit für die Grünen und die Linke zu einer ernsthaften Konkurrenz heranwachsen.

Obwohl 80 Prozent der Befragten der Alternative für Deutschland nicht zutrauen eine Lösung für die politischen Probleme hierzulande zu finden, erfreut sich die Partei weiterhin eines regen Zuspruchs. Bei der Europawahl konnte man sich über sieben Prozent der Stimmen freuen, die die AfD neben der SPD zum großen Gewinner machte. Angesichts der Tatsache, dass die Alternative für Deutschland als eurokritisch angesehen wird schon ein verwunderlicher Umstand.

Alternative für Deutschland gewinnt weiter an Zustimmung

Vor allem die Wähler der CDU und der FDP scheinen in der AfD wirklich eine Alternative gefunden zu haben, die vor allem die etwas radikaleren Ansichten vertritt und sich damit am rechten Flügel der Politik bewegt. Dementsprechend schwer fällt den etablierten Parteien der Umgang mit der AfD, insbesondere in der CDU gibt hinsichtlich dessen unterschiedliche Ansichten.

Dies trägt alles zum Erfolg der Partei, die nach einer neuesten Wahlerhebung von RTL und Stern auf mittlerweile acht Prozent der Stimmen kommen. Die Union aus CDU und CSU fällt auf den schwächsten Jahreswert von 28 Prozent und auch die SPD muss mit 23 Prozent Verluste in Kauf nehmen. Grüne und Linke stagnieren bei zehn Prozent, während die FDP mit vier Prozent wieder den Einzug in den Bundestag verpassen würde.

Bild:Alternative für Deutschland von blunews, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Alternative für Deutschland gewinnt weiter an Zustimmung

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von elke.kressin-lother am 4. Juni 2014 - 16:19 Uhr

Die Alternative für Deutschland sollte sich in Alternative für Europa umbenennen. Für ein Europa, wie es in den Verträgen von Maastricht und Lissabon vereinbart wurde. Das war vertraglich zugesagt, aber offensichtlich undemokratisch aus den Angeln gehoben. Das Volk wurde zum Bruch der Verträge nicht gefragt.
Durch die Vertragsbrüche der alten Parteien, die Errichtung des ESM und den Verstoß gegen das no Bail out sind die alten Parteien unglaubwürdig geworden. Sie haben Entscheidungen gegen das Volk getroffen. Das Volk ist nicht un – informiert sondern hell wach geworden.
Wenn es den Parteien genehm ist, dann darf das Volk demonstrieren, wenn nicht sind die Demonstranten populistisch. Die Demos in der ehemaligen DDR waren aus Sicht der SED populistisch, dem Volk nach dem Munde geschaut. Das Volk war aber klug. Wer eurokritisch ist, ist der Retter der EU. Weil er die völlig verfahrene EU-Politik versucht wieder auf einen demokratischen Weg zu bringen.
Elke Kressin Lother

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