Französischen Bahn SNCF bestellt zu breite Züge

22. Mai 2014 - 09:26 - keine Kommentare

SNCF

Der französischen Bahn SNCF ist eine peinliche Panne unterlaufen, die Kosten in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro zur Folge haben. 341 neu bestellte Züge sind schlichtweg zu breit für manche Bahnhöfe im Land, weshalb jetzt vielerort die Bahnsteige verkleinert werden müssen.

Die französische Bahn SNCF wollte mit Investitionen in Höhe von 16 Milliarden Euro die eigene Zugflotte auf den neuesten Stand bringen. Insgesamt 341 neue Züge wurden bestellt, die von Alstom und Bombardier gebaut werden sollen. Allerdings ist den Ingenieuren eine peinliche Panne unterlaufen, die in Frankreich natürlich hohe Wellen schlägt.

Französischen Bahn SNCF bestellt zu breite Züge

Die Züge, die zeitnah bereits eingesetzt werden sollen, sind schlichtweg zu breit für zahlreiche Bahnhöfe im Land. Die Berechnungen für die neuen Züge wurden an Bahnhöfen vorgenommen, die noch keine 30 Jahre alt sind und deshalb gewohnt etwas anders kontruiert wurden. Entscheidend dabei ist, dass viele Bahnhöfe im Land älter als 50 Jahre sind. Ein Rückbau der Bahnsteige verursacht ersten Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von 50 Millionen Euro, die aber nicht zu Lasten der Bürger gehen sollen.

Bild: SNCF von Alfenaar, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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