Aktuelle Wahlumfrage: Alternative für Deutschland wird zum großen Gewinner

17. Mai 2014 - 07:56 - 3 Kommentare

Eine Woche vor der Europawahl kann die Alternative für Deutschland in gleich mehreren Wahlumfragen weiter deutlich zulegen. Während die etablierten Parteien im Europawahlkampf schwächeln und die Union erstmals unter die 40 Prozent geführt wird, scheint sich die eurokritische AfD zum Gewinner der Wahlen aufzuschwingen.

Der aktuelle Kurs der Bundesregierung gerade im Hinblick auf die anstehende Europawahl 2014 am kommenden Wochenende scheint von den Wählern nicht honoriert zu werden. Gerade die Union aus CDU und CSU scheint derzeit keinen guten Stand zu haben, denn sie müssen bei aktuellen Wahlumfragen mittlerweile deutliche Rückschläge in Kauf. Bei Infratest dimap fiel die Union erstmals unter 40 Prozent und mit 39 Prozent hat man aktuell den schlechtesten Wert seit März 2013 vorzuweisen. Zumindestens der Koalitionspartner SPD scheint relativ unbeschadet in die Europawahl zu gehen, aber die 26 Prozent sind keine signifikante Steigerung gegenüber der Bundestagswahl im September des vergangenen Jahres.

Aktuelle Wahlumfrage: Alternative für Deutschland wird zum großen Gewinner

Gewinner der aktuellen Wahlumfragen ist eindeutig die Alternative für Deutschland. War die Partei bei den Bundestagswahlen noch an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert, kann sie aktuell mit Umfragewerten zwischen fünf und sieben Prozent in der Spitze aufwarten. Bei Infratest dimap wird die AfD bei sechs Prozent geführt und bis zur kommenden Woche könnte die eurokritische Partei noch weiter zulegen. Damit rückt sie auch den etablierten Parteien deutlich auf die Pelle, denn die Linken verharren bei neun Prozent, während die Grünen leicht auf elf Prozent zulegen können. Die FDP mit vier Prozent könnten am kommenden Wochenende eine weitere bittere Niederlage erleben.

Bild:Alternative für Deutschland von blunews, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Aktuelle Wahlumfrage: Alternative für Deutschland wird zum großen Gewinner

Zu diesem Beitrag gibt es 3 Kommentare.

von korth am 18. Mai 2014 - 11:03 Uhr

lasst doch die armen länder aus dem euro,es geht immer weiter bergab,die schulden häufen sich,die arb.losigkeit wird immer grösser.der euro hat krebs im Endstadium.der eurowahn von fr. Merkel(koste s was es wolle) ist gescheidert.wir alle werden AFD wählen!!!

von Anonymous am 19. Mai 2014 - 12:48 Uhr

Die etablierten Parteien haben keine neuen wirtschaftspolitischen Ideen. Sie verharren in den Strategien des vorigen Jahrtausends. Das passt nicht in die globalisierte WElt. Neue Konzepte und Strategien müssen gedacht werden und durchgerechnet werden.
Staatsschulden sollten nicht mehr von Banken finanziert werden sondern nur von den Bürgern des jeweiligen Landes über Staatsbonds mit geringer Verzinsung von z.B. etwas mehr als dem Sparbuchzins.
Die aufgenommenen Gelder werden in der Regel ja auch für die Bürger dieses Staates ausgegeben. Übernationale Aufgaben der EU sollen mit EU-Bonds, die nur von den Bürgern der EU gezeichnet werden, finanziert werden.
Japan finanziert sich überwiegend über Staatsanleihen/bonds bei den eigeneen Bürgern und kann deswegen nicht von den Banken in die Pleite getrieben werden. Risikoanlagen können über die Banken abgewickelt werden. Dort erhält man dann eine höhere Verzinsung, weiß aber auch, welches Risiko man eingeht. Geht ein Staat dann pleite, sind es auf jeden Fall nicht die Banken schuld. Geht eine Bank pleite müssen sich die Banken entscheiden, ob sie diese retten können/wollen.

Dann passt Haftung und Risiko wieder zusammen. Für nationale Staatsbonds haften die jeweiligen Bürger des Landes selbst und werden aufpassen, dass ihr Land gut wirtschaftet.Sie werden die Haushaltspolitik genau prüfen.
Das Bankensystem muss vereinfacht und transparent werden ebenso das Steuersystem der EU-Länder bzw. der Euro-Länder, solange es den Euro in seiner jetzigen Konstellation noch gibt. Wir leben im zweiten Jahrtausend mit alten Konzepten die nicht zur Globalisierung passen.

von Reinhard Seidel am 20. Mai 2014 - 13:36 Uhr

Das war zu erwarten! Die AfD ist die einzige Partei die vernünftige Ideen vorträgt.
Ich habe das 48-seitige Wahl programm der AFD gelesen von wegen 1-Punktepartei. Das Programm ist besser und umfassender als das der anderen
Parteien..Da sind Fachleute am Werk iund keine ideologisierten Politiker.
Deutschland wird es diesen Leuten die sich für die Sache engagieren danken

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