Exporte leiden unter schwacher Nachfrage aus der Euro-Zone und Übersee

9. Mai 2014 - 09:28 - keine Kommentare

Laut den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die am heutigen Freitag veröffentlicht wurden, sind die Exporte im März im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Prozent gesunken. Verantwortlich für die enttäuschenden Zahlen sind die schwache Nachfrage aus der Euro-Zone und aus Übersee. Ursprünglich hatte man ein Wachstum von einem Prozent erwartet.

Der März kann in diesem Jahr nur mit enttäuschenden Zahlen aufwarten. Nach Produktion und Industrieaufträgen musste man auch beim Export enttäuschte Werte in Kauf nehmen. Dies geht aus den neuesten Erhebungen des des Statistischen Bundesamtes hervor, die am heutigen Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Demnach sanken die Exporte gegenüber dem Februar um 1,8 Prozent und lagen damit deutlich unter den prognostizierten Zahlen der Ökonomen, die mit einem Wachstum von einem Prozent gerechnet hatten.

Exporte leiden unter schwacher Nachfrage aus der Euro-Zone und Übersee

Gegenüber dem Vorjahr ist jedoch eine deutliche Verbesserung zu beobachten. Warenwerte in Höhe von 96 Milliarden Euro wurden im März ins Ausland verkauft. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 1,9 Prozent. Starken Anteil daran haben vor allem Exporte in EU-Länder, die nicht zur Euro-Zone gehören, hier war ein Wachstum von 10,4 Prozent zu verzeichnen. Innerhalb der Euro-Zone konnte man unerheblich um 0,1 Prozent zulegen. Die schwache Nachfrage aus der Euro-Zone und aus Übersee haben sich im März 2014 deutlich bemerkbar gemacht.

Bild:Export von Sam Beebe, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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