Giro d’Italia 2014: Teamzeitfahren in Belfast zum Start

9. Mai 2014 - 08:48 - keine Kommentare

Bei der 97. Auflage des Giro d’Italia, der bei Eurosport (Bezahlfernsehen) live übertragen wird, kann man eigentlich keinen richtigen Favoriten ausmachen. Bei zweitwichtigsten Radrennen der Welt werden wohl Cadel Evans,  Joaquim Rodriguez, Rigoberto Uran und Nairo Quintana den Sieg unter sich ausmachen. Marcel Kittel als Sprinter hofft auf einzelne Etappensiege.

Immer etwas im Schatten der Tour de France startet am heutigen Freitag der Giro d’Italia, der seinen Stellenwert gerne deutlich verbessern würde. Aber allein der Umstand, dass er unter anderem in Deutschland nicht im Free-TV verfolgt werden kann, zeigt deutlich, dass der Radsport an Popularität verloren hat. Davon unbeeindruckt haben die Organisatoren auch 2014 einen interessanten Parcour zusammengestellt. Insgesamt 3.449,9 Kilometer auf 21 Etappen müssen absolviert werden, wobei die Höhepunkte sicherlich der legendäre Stilfser Joch (2.757 Meter) auf der 16. Etappe sowie das schwere Bergzeitfahren auf der 18. Etappe sind. Die Absagen der potenziellen Sieger Froome, Nibali und Contador wurden ärgerlich zur Kenntnis genommen, eröffnen aber Chancen für andere Stars wie Cadel Evans,  Joaquim Rodriguez, Rigoberto Uran und Nairo Quintana.

Giro d’Italia 2014: Teamzeitfahren in Belfast zum Start

Seinen Anfang nimmt der Giro d’Italia 2014 am heutigen Freitag mit einem Teamzeitfahren in Belfast. Dabei könnte sich schon leicht die Spreu vom Weizen trennen, auch wenn die Strecke alles andere als schwer ist. Auch auf den kommenden zwei Etappen wird die Grüne Insel noch Gastgeber des Giro. Dabei rechnet sich Marcel Kittel als Sprinter gute Chancen aus, auf dem ein oder anderen Teilstück für einen Paukenschlag zu sorgen.

Die jeweiligen Etappen werden bei Eurosport lediglich im Bezahlfernsehen übertragen.

Bild: Giro d’Italia von denismenchov08, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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