Europa League: Benfica Lissabon – FC Sevilla im Finale

2. Mai 2014 - 06:41 - keine Kommentare

Das Endspiel in der Europa League steht fest. Wie bereits im vergangenen Jahr wird dort Benfica Lissabon auflaufen, die Juventus Turin ausschalteten. Ihnen gegenüber stehen wird der FC Sevilla, der im spanischen Duell gegen den FC Valencia dank eines Treffers in der Nachspielzeit doch noch den Sprung in das Finale geschafft hat.

Die internationalen Wettbewerbe im europäischen Fußball werden in diesem Jahr von den spanischen Teams dominiert. Im Finale der Champions League stehen sich mit Real und Atlético zwei Mannschaften aus Madrid gegenüber und auch in das Endspiel der Europa League hat es mit dem FC Sevilla ein Vertreter aus der Primera División geschafft. Dagegen platzten die Träume von Juventus, in deren Stadion das Finale stattfinden wird. Vor eigenem Publikum kamen die Italiener gegen Benfica Lissabon nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus und sind somit nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Last-Minute-Treffer lässt Sevilla jubeln   

Bereits im Viertelfinale hatte der FC Valencia seine Heimstärke unter Beweis gestellt. Damals ging das Hinspiel beim FC Basel mit 0:3 verloren, doch im Rückspiel siegten die Spanier mit 5:0 nach Verlängerung und zogen noch in die Vorschlussrunde ein. Dort musste sich Valencia in Sevilla in der ersten Begegnung mit 0:2 geschlagen geben, doch erneut nahm die zweite Partie einen dramatischen Verlauf an. Bereits im ersten Durchgang hatten Sofiane Feghouli und Jonas den Gastgeber in Führung gebracht und somit den Rückstand aus dem Hinspiel ausgeglichen.

In der 70. Minute traf dann Jeremy Mathieu zur 3:0-Führung für die Hausherren, die bereits wie der sichere Sieger aussahen. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit erlosch die bis dahin frenetische Stimmung in Valencia, denn Stéphane Mbia erzielte das wohl wichtigste Tor seiner bisherigen Karriere. Aufgrund der Auswärtstorregelung steht der FC Sevilla, der in den Jahren 2006 und 2007 den UEFA-Pokal gewann, somit im Endspiel. Dort könnten mit Marko Marin und Piotr Trochowski auch zwei deutsche Spieler für die Mannschaft aus der Primera División auflaufen.

Juventus verpasst Finale im eigenen Stadion

Mindestens ebenso enttäuscht wie der FC Valencia über das Ausscheiden im Halbfinale dürften die Spieler von Juventus Turin sein. Das Hinspiel hatten die Italiener in Portugal mit 1:2 verloren, doch am gestrigen Abend ließen die Gastgeber gleich mehrere gute Chancen auf den wichtigen Treffer zum 1:0 liegen. Dabei wurde Jan Oblak zum Matchwinner, denn gleich mehrmals parierte Benficas Torwart glänzend. In der Schlussphase der Partie wurden Marko Vucinic auf Seiten der Hausherren sowie Enzo Pérez und Lazar Markovic auf Seiten der Portugiesen vom Platz gestellt. Doch selbst die nummerische Überlegenheit und acht Minuten Nachspielzeit nutzten Juventus nicht, denn Benfica verteidigte das torlose Unentschieden bis zum Abpfiff. Damit verpassen die Italiener das Endspiel im eigenen Stadion am 14. Mai.

Bild:Juventus Turin von forzaq8, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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