Handball: SG Flensburg-Handewitt – Vardar Skopje in der Champions League

21. April 2014 - 17:12 - keine Kommentare

In der EHF Velux Champions League wird heute das letzte Hinspiel im Viertelfinale ausgetragen. Dabei empfängt mit der SG Flensburg-Handewitt ein weiterer deutscher Vertreter mit Vardar Skopje eine Mannschaft aus Mazedonien.

In der Champions League im Handball lautet das Ziel Köln, denn genau dort wird auch in diesem Jahr wieder das Final-4-Turnier ausgetragen. Im vergangenen Jahr konnte in der Lanxess Arena in der Stadt am Rhein der HSV Hamburg sich die europäische Krone sichern und auch in dieser Saison besitzen die deutschen Mannschaften gute Chancen auf einen Titelgewinn. Am Sonntag besiegten die Rhein-Neckar Löwen nach sensationeller Leistung den FC Barcelona, einen der größten Favoriten in diesem Wettbewerb, mit 38:31 vor heimischem Publikum. Bereits am Samstag trat der THW Kiel beim HC Metalurg Skopje an und siegte mit 31:21. Die beiden deutschen Teams besitzen nun vor den Rückspielen jeweils eine sehr gute Ausgangslage, um sich für das Final-4-Turnier zu qualifizieren. Nun empfängt die SG Flensburg-Handewitt mit Vardar Skopje den Lokalrivalen des Kontrahenten vom THW Kiel.

Flensburg will in heimischer Halle überzeugen

Die SG hatte erst vor acht Tagen eine große Niederlage hinnehmen müssen, denn im Finale des DHB-Pokals wollte die Mannschaft aus Schleswig-Holstein unbedingt den Titel einfahren. Zwar hatte Flensburg im Halbfinale noch beim 30:26-Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen auf voller Linie überzeugen können, doch nur 24 Stunden später verlor die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes das Endspiel gegen die Füchse Berlin mit 21:22. Zwar folgte in der Bundesliga ein 23:19-Erfolg gegen die HSG Wetzlar, doch die Enttäuschung über den verpassten Titelgewinn war der Mannschaft auch in dieser Partie noch anzumerken.

Nun will die SG das Final-4-Turnier der Champions League erreichen. Dabei setzen die Flensburger besonders auf ihre defensiven Qualitäten, denn die Abwehr um Torwart Mattias Andersson ist in dieser Saison nur sehr schwer zu bezwingen. Doch offensiv konnte die SG zuletzt nicht überzeugen und erzielte nur 44 Tore in den letzten beiden Pflichtspielen. Für die Maßstäbe eines Topteams, wie es die Flensburger sein wollen, ist dies deutlich zu wenig. Trotzdem ist der Bundesligist gegen den mazedonischen Vertreter deutlich favorisiert, denn die deutschen Mannschaften bleiben das Maß aller Dinge im Welthandball, wie zuletzt die Rhein-Neckar Löwen und der THW Kiel eindrucksvoll bewiesen.

Große Namen in Skopjes Aufgebot

Doch auch der heutige Gegner weiß mit individueller Klasse und großer Erfahrung zu überzeugen. Im Rückraum sorgen der Russe Alexej Rastvortsev, der Mazedonier Filip Lazarov und der Spanier Alex Duishebajew, Sohn des berühmten Trainer Talant Duishebajew, für die nötige Durchschlagskraft. Hinzu kommt der erfahrene Torhüter Petar Angelov. Dieser hatte maßgeblichen Anteil am Einzug von Vardar Skopje in das Viertelfinale, denn der 37-Jährige lief eine Runde zuvor gegen den HSV Hamburg zu Höchstform auf und sorgte dafür, dass der amtierende Champions-League-Sieger bereits frühzeitig die Segel streichen musste. Nun wollen die Mazedonier auch dem nächsten Bundesligisten ein Bein stellen.

Anpfiff des Spiels zwischen der SG Flensburg-Handewitt und Vardar Skopje, welches auf Eurosport live übertragen wird, ist um 19 Uhr.

Bild:Flens-Arena von fleno.de, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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