Flug MH370: Australiens Premierminister verspricht Fortsetzung der Suche

31. März 2014 - 11:56 - keine Kommentare

Malaysia Air

Die Suche nach der vor über zwanzig Tagen verschollenen Boeing soll laut dem Premierminister Australiens, Tony Abbott, nicht aufgegeben werden. Es gebe kein Zeitlimit sagte er in Perth, auch wenn die Bemühungen bislang keine neuen Erkenntnisse hervorgebracht hätten.

Die Suchmannschaften konnten noch immer keine positiven Nachrichten vermelden, nach wie vor bleibt das Flugzeug, das am 08. März 2014 auf seinem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von der Route abkam und mit dem kein Funkkontakt mehr hergestellt werden konnte, verschwunden. Der australische Premierminister Tony Abbott will dennoch nicht aufgeben. Er gab an, der Suche kein Zeitlimit zu setzen, da man dies den Angehörigen, den Flugreisenden und den Regierungen schuldig sei, wie er anlässlich eines Frühstücks mit den Suchmannschaften in Perth angab. Die „Australian Maritime Safety Authority“ (AMSA) richtet die Suche aus, nachdem Satellitenbilder mögliche Wrackteile 2.500 Kilometer vor der australischen Küste entdeckt hatten.

Flug MH370: Suche soll trotz Rückschlägen ohne Zeitlimit fortgesetzt werden.

Die angeblichen Wrackteile der Boeing 777-200, die am Wochenende im Indischen Ozean geborgen wurden, haben sich jedoch als Abfall und Schrott aus Fischereibeständen herausgestellt – zuvor hatte man gehofft, erstmals Überbleibsel des Fluges MH370 aus dem Wasser ziehen zu können. Mittlerweile haben sich mehr als 1.100 Personen an der Suche beteiligt, zehn Aufklärungsflugzeuge arbeiten das errechnete Suchgebiet ab, zehn Schiffe sind ebenfalls im Einsatz.

Auch wenn Tony Abbott der Suche keiner zeitlichen Einschränkung aussetzen möchte, schwinden doch die Wahrscheinlichkeiten, noch Überbleibsel vom Flug MH370 zu finden: Die Black Box sendet lediglich 30 Tage nach einem Absturz und bislang wurden keinerlei Signale aufgegriffen – mittlerweile wird schon der 23ste Tag seit dem Verschwinden der Boeing gezählt. Zudem ist die Strömung im Indischen Ozean ein Garant dafür, dass Wrackteile innerhalb von wenigen Tagen mehrere hundert Kilometer zurücklegen, wenn sie nicht auf den Meeresboden sinken, der hier eine Tiefe von bis zu 5.000 Metern aufweisen kann.

Australiens Premierminister Abbott verspricht, Rätsel der verschollenen Boeing zu lösen

Allerdings soll sich an Bord der „Ocean Shield“, die am Montag auslaufen soll, ein Spezialgerät befinden, mit dem auch noch in sechstausend Metern die Black Box geortet werden könnte. Jedoch gestalten die Wetterverhältnisse die Suche im Indischen Ozean die Suche schwierig: In der Region soll es bei einer tiefhängenden Wolkendecke zudem regnen. Premierminister Abbott hat derweil versprochen, das Geheimnis der verschollenen Boeing und ihrer 239 vermissten Passagiere zu lüften, „wenn das Rätsel lösbar ist“, wie er in Medienberichten zitiert wird.

Bild:Malaysia von Auckland Photo News Rodger McCutcheon, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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