Daniel Craig: “Kamera-Sex ist total unerotisch!”

13. November 2011 - 15:36 - keine Kommentare

Was glaubt Ihr wohl sind für einen Schauspieler die schwierigsten Szenen zu drehen? Eine halsbrecherische Action-Sequenz? Ein emotionaler Monolog? Weit gefehlt! Geht es nach James Bond-Darsteller Daniel Craig (43) ist es das Schwierigste, simulierten Sex vor der Kamera zu haben…

In jeden Bond-Film gehört ein amouröses Abenteuer – manchmal auch zwei oder drei… Als Schauspieler bedeutet dies jedoch puren Stress in vielfacher Form. Zumindest, wenn man den Ausführungen von Daniel Craig Glauben schenkt: “Sex vor der Kamera ist das Unerotischste, was man sich vorstellen kann. Versuchen sie mal in Stimmung zu kommen, wenn Sie von mindestens drei Kameras, fünf Scheinwerfern, zehn Crew-Mitgliedern und einem Regisseur umzingelt sind. Filmsex stresst total.” Da kann man nur hoffen, dass ihn die beiden neuen Bond-Girls Berenice Marlohe und Naomi Harris ordentlich auf Touren bringen werden, ansonsten ist der Ärmste wohl nicht gerade um seinen Job zu beneiden. Oder er macht es wie ein Schauspielkollege, wie Craig weiter erzählt:“Wie hat mein geschätzter Kollege Denzel Washington einmal zu einer seiner Filmpartnerinnen gesagt: ‘Fühlen Sie sich bitte nicht beleidigt, wenn ich nur so tue, als ob – und auch nicht, wenn ich nicht nur so tue!'”

Wie gut der 43-Jährige seinen Job wirklich macht, kann ab 2012 im neuen Bond-Streifen “Skyfall” bewundert werden. Zwar will Daniel Craig die Agentrolle auch weiterhin spielen, doch sieht er seine eigentliche Zukunft eher abseits des Mainstream-Kinos: “Ich will mich in Zukunft weniger in Richtung Popcorn-Mainstream entwickeln. Ich will Filme machen, die den Intellekt und das Herz gleichermaßen herausfordern. Mein neuster Film ‘Verblendung’ ist ein sehr gutes Beispiel dafür.”

 
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