Barclays plant 12.000 Stellenstreichungen in Folge der Finanzkrise

11. Februar 2014 - 11:59 - keine Kommentare

Auch die britische Großbank Barclays bleibt von den Folgen der Finanzkrise nicht verschont. Laut übereinstimmenden Medienberichten planen die Verantwortlichen die Streichung von 12.000 Stellen. Die Hälfte der Betroffenen wurde bereits von den geplanten Maßnahmen informiert.

Barclays hat ein bewegendes Jahr 2013 hinter sich gebracht. Zahlreiche Skandale und die Folgen der Finanzkrise haben der britischen Großbank deutlich zugesetzt. Das schwache Anleihengeschäft und vor allem neue Kosten für Rechtsstreitigkeiten  haben zur negativen Belastung der Konzernbilanz beigetragen. In der Konsequenz musste die Bank einen Gewinneinbruch vermelden, der sich nun auf die Angestellten des Unternehmens auswirken wird. Mit 5,2 Milliarden Pfund fiel der Gewinn um Viertel geringer als im Vorjahr und auch wenn man einen Überschuss von 540 Millionen Pfund erzielen konnte, bleiben entsprechenden Gegenmaßnahmen nicht aus, um Barclays wieder auf Kurs zu bringen.

Barclays plant 12.000 Stellenstreichungen in Folge der Finanzkrise

Laut Medienberichten aus Großbritannien plant man die Streichung von insgesamt 12.000 Stellen. Die Hälfte aller Betroffenen sei bereits über die Entlassungen informiert worden, allein im Land selbst sollen 7.000 Angestellte ihre Arbeitsplätze räumen. Weltweit verfügt Barclays derzeit noch über 140.000 Arbeitnehmer.

Bild:Barclays von ellbrown, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
VN:F [1.9.18_1163]
0.0 / 5.0 - 0 Bewertungen
 
 

Hinterlasse eine Meinung zu: Barclays plant 12.000 Stellenstreichungen in Folge der Finanzkrise

* Pflichtfeld - E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!