Griechenland: Euro-Austritt für Ministerpräsident Samaras vom Tisch

10. Februar 2014 - 09:02 - keine Kommentare

Der einstmals in Erwägung gezogene Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ist mittlerweile kein Thema mehr, davon ist Ministerpräsident Antonis Samaras überzeugt. Er sieht sein Land nach Jahren der Rezession deutlich im Aufschwung und hofft auf weiteren Unterstützung aus Europa.

Bereits am Ende des vergangenen Jahres hatte sich Antonis Samaras optimistisch für das Jahr 2014 gezeigt. In diesem Zusammenhang hatte der Ministerpräsident in Aussicht gestellt, dass man in diesem Jahr den Geldbedarf Griechenlands aus den eigenen Ressourcen bestreiten kann und an die Finanzmärkte zurückkehren kann. Auch wenn aktuelle Zahlen immer noch Zweifel am wirtschaftlichen Fortschritt lassen, wirbt Samaras in Europa für das Mittelmeerland.

Euro-Austritt für Ministerpräsident Samaras vom Tisch

Inzwischen geht Antonis Samaras fest davon aus, dass ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone endgültig vom Tisch sei. Der wirtschaftliche Fortschritt sei deutlich erkennbar nach sechs Jahren der Rezession und vor allem die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit macht sich deutlich bemerkbar. Können zusätzliche neue Arbeitsplätze geschaffen werden, würde das Land alle Erwartungen bereits übertreffen, so Samaras gegenüber der Bild-Zeitung. Die positive Handelsbilanz sowie ein Primärüberschuss für den Haushalt sind aus seiner Sicht deutliche Aspekte der wirtschaftlichen Erholung Griechenlands.

Ganz ohne fremde Hilfe wird sich dieser positive Trend nicht fortsetzen lassen. Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2016 noch mindestens elf Milliarden Euro an Hilfszahlungen erfolgen müssen.

Bild:Antonis Samaras von European People’s Party – EPP , CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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