Seit 14 Jahren kennen sich Sido (30) und Bushido (33) bereits, die meiste Zeit davon haben sie in inniger Feindschaft verbracht. Deshalb können es manche Fans bis heute nicht akzeptieren, dass sich die beiden mittlerweile verbrüdert und sogar ein gemeinsames Album herausgebracht haben…
Die beiden Deutsch-Rapper hingegen vergleichen den hartgesottenen Teil ihre Fans mitunter schon mit den Ultras aus der Fußballszene, bei denen es nichts als den eigenen Verein gibt und man schon gar nicht für den (ehemaligen) Gegner applaudiert. Wer zum Beispiel für Borussia Dortmund ist, kann nicht gleichzeitig auch für Schalke 04 sein und umgekehrt. In der HipHop-Branche sei dies ähnlich, wobei Sido den Sachverhalt etwas relativiert: “Es gibt eben Hardcore-Fans, die diesen Streit viel ernster genommen haben als wir selbst“, meint der 30-Jährige. Dennoch hatten die Security-Leute stets ein besonders waches Auge auf diejenigen, die bei “gegnerischen” Konzerten eindeutig Flagge gezogen hatten: “Wenn einer mit einem Bushido-Shirt auf mein Konzert kam, hat die Security ein Extra-Auge auf ihn geworfen”, fährt Sido fort.
Als irgendwann einmal der Zeitpunkt gekommen war, in dem der Streit nicht nur auf persönlicher sondern auch auf Fanebene zu eskalieren drohte, sahen sich Sido und Bushido dazu gezwungen, das den Konflikt ein für alle Mal aus der Welt zu räumen: “Wir konnten nicht mehr kontrollieren, was in den Köpfen der Fans vorgeht. Das ist wie im Fußball mit den Ultras”, berichtet Bushido. Somit werden Texphrasen wie “Wenn wir uns das nächste Mal treffen, dann ist kein Friede, Freude, Eierkuchen. Dann essen wir keinen Eierkuchen zusammen. Du isst, aber das Einzige, was du isst, sind meine Eier!” (Bushido) wohl endgültig der Vergangenheit angehören.










