Rihanna: Neues Video löst heftige Kontroversen aus

Die amerikanische Hilfsorganisation ‘Rape Crisis Center’ findet das Video zu s (23) neuer Single “We found Love” leider überhaupt nicht gut: die darin präsentierte Mélange aus Sex, Drogen, Alkohol, Streit und emotionaler Abhängigkeit hätte einen zu negativen Einfluss auf den Betrachter, hieß es in einer Stellungnahme…

Vor allem die Opfer sexueller Gewalttaten werden im RCC betreut. Dessen Sprecherin Eileen Kelly meldete sich nun zu Wort, um Rihanna für die unangemessenen Inhalte des Videos zu rügen: “Rihannas neues Video ist eine Schande. Es übermittelt die Botschaft, dass sie ein Objekt ist, das von Männern besessen wird – was wir verstörenderweise auch bei echten Gewaltfällen zu sehen bekommen.” Die Sängerin selbst wollte sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen äußern. Regisseurin Melina Matsoukas erklärte jedoch dem Musiksender MTV gegenüber, dass es sich hierbei um ein großes Missverständnis handeln würde: “Wir lieben es offensichtlich, provokative Bilder zu benutzen. Ich denke aber, dass es letztendlich nicht um häusliche Gewalt geht. Viel eher handelt der Clip von dem Triumph über die eigene Schwäche.” Die Verherrlichung eines Missbrauchs in der Beziehung sollte jedoch in keinster Weise dargestellt werden.

Viel eher sieht es so aus, als wolle Rihanna mit dem Lied ihre eigenen Erfahrungswerte kompensieren, zumal sie mit dem Thema der häuslichen Gewalt selbst schon öfters konfrontierte wurde: neben ihrem drogensüchtigen Vater hatte sie auch unter Ex-Freund Chris Brown zu leiden, der gerne öfter mal ordentlich zuschlug. Trotz der traumatisierenden Erlebnisse hat es Rihanna mittlerweile geschafft, dem gewalttätigen R´nB-Star zu vergeben: “Ich würde ihm niemals etwas Schlechtes wünschen. Niemals – und das habe ich auch nie”, gab sie in einem Interview bekannt.

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