Queen Elizabeth II.: Gerüchte zur Abdankung häufen sich

22. Januar 2014 - 10:22 - keine Kommentare

Im vergangenen Jahr hat Ihre Majestät die Königin von Großbritannien ihr sechzigstes Thronjubiläum gefeiert, derzeit häufen sich die Spekulationen, Queen Elizabeth II. könnte demnächst zugunsten ihres Sohnes Charles abdanken – Grund genug, um ihre Untertanen in die Wettbüros zu treiben.

Mit 26 Jahren hat Queen Elizabeth II. von Großbritannien den Thron bestiegen, seit 61 Jahren hält sie sich im Amt – eine der längsten Zeiten, die ein britischer Monarch die konstitutionellen Zügel in der Hand hielt. Nun scheint es aber, als würde sie sich auf die Übergabe der Verantwortung vorbereiten, allein unklar ist, wer ihr Nachfolger sein könnte. Ihr Sohn Prinz Charles ist selbst bereits 65 Jahre alt und kann nicht auf eine vergleichbare Amtszeit hoffen, während manche darauf spekulieren, dass er die Thronfolge zugunsten seines Sohnes William weiterreicht. Tatsächlich spekulieren die Briten nicht nur hierauf, denn die Wettbüros werden derzeit von Glücksspielern überrannt, die ihre Pfunde durch einen Einsatz auf einen möglichen Nachfolger vermehren wollen.

Abdankung von Queen Elizabeth II.: Großbritannien macht sich schon für einen Machtwechsel bereit

Zunächst wurde aus dem Buckingham Palace verlautet, dass Queen Elizabeth II. etliche ihrer repräsentativen Aufgaben schon an ihren ältesten Sohn abgegeben hat, nun wurde gemeldet, dass die beiden Pressebüros der Königin und des Prinzen von Wales zusammengefasst werden sollen – woraufhin die Briten laut Zeitungsberichten in die Wettstuben stürmten, wie sie es bereits bei der Namenswahl von Prinz Williams und Kate Middletons Sohn taten.

Einer der größten Buchmacher-Betriebe, Coral, hat sich nun dazu entschieden, keine weiteren Wetten anzunehmen, nachdem ein Kunde im Städtchen Windsor 200 Pfund – anstelle der sonst eher üblichen rund 20 Pfund – einsetzen wollte. Da hier die Royal Family ansässig ist, wird gemutmaßt, dass es einen guten Tipp aus dem Umfeld der Königin gab, bei dem Coral das Nachsehen hätte.

Die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ berichtet hierzu, dass die bisherigen Wettverhältnisse nur bei einer echten Überraschung den Gewinnern große Summen versprächen: Da so gut wie jeder mit Charles als Thronfolger rechnet, würde hier die Auszahlung nur 5 Prozent des Einsatzes betragen, sein Sohn William hingegen würde das Neunfache einbringen, heißt es in dem Artikel.

Wettleidenschaft: Briten setzen auf Charles und William als Thronfolger

Sollte Ihre Majestät Elisabeth die Zweite, von Gottes Gnaden Königin des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland und ihrer anderen Königreiche und Territorien, Oberhaupt des Commonwealth, Verteidigerin des Glaubens, in Bälde tatsächlich abdanken und die Monarchie in die Hände ihres Sohnes legen, so wird er nicht als „Charles“ regieren – ein Name, der in der britischen Geschichte nicht unbedingt Erinnerungen an gute Könige hervorruft und zudem eine schwierige Nummerierung nach sich zöge –, sondern der Tradition seiner Vorfahren folgend als „George VII.“, doch bis dahin wird weiterhin in Großbritannien spekuliert und die Nachrichten aus London begeistert mitverfolgt.

Bild:Queen Elizabeth II. von Government of Alberta, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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