Source Code auf RTL mit Jake Gyllenhaal

26. Januar 2014 - 19:40 - keine Kommentare

Regisseur Duncan Jones, Sohn von David Bowie, lässt in „Source Code“ Jake Gyllenhaal in der Zeit reisen: Er muss in verschiedene Personen springen, um einen Attentäter ausfindig zu machen, eine verheerende Zugexplosion und den Tod vieler hundert Menschen zu verhindern.

Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) befindet sich im Einsatz in Afghanistan – als er plötzlich in einem Zug auf dem Weg nach Chicago aufwacht. Die ihm unbekannte Christina (Michelle Monaghan) hält ihn für den Geschichtslehrer Sean Fentress und bevor Stevens das Geheimnis lösen kann, explodiert der Zug. Er erwacht in einer Art Labor, dem „Source Code“, von wo er in das Leben anderer Menschen geschickt werden kann – in den letzten acht Minuten vor ihrem Tod. Er selbst ist bei seinem Militäreinsatz zu schwer verletzt worden, um noch gerettet zu werden, doch immerhin kann sein Geist dabei behilflich sein, denjenigen zu finden, der den Zug nach Chicago in die Luft jagte.

Source Code: Jake Gyllenhaal als unfreiwilliger Zeitreisender

Stevens springt immer wieder in diese letzten acht Minuten und versucht dabei, so viel wie möglich über die Geschehnisse herauszufinden und den Attentäter zu erkennen, doch jedes Mal muss er scheitern: Selbst als es ihm gelingt, Christina aus dem Zug zu bringen, bevor die Bombe gezündet wird, muss der Zeitreisende einsehen, dass die Vergangenheit im „Source Code“ zwar sichtbar wird, nicht aber geändert werden kann. Captain Stevens allerdings will dies nicht wahrhaben und beschließt, durch sein gesammeltes Wissen den Bomber aufzuhalten und die Zugreisenden zu retten.

„Source Code“ wirkt bei all dem wie eine durchaus gelungene und charismatische Kinoversion der Prämisse aus „Zurück in die Vergangenheit“: Jake Gyllenhaal muss wie in der alten Fernsehserie mit Scott Bakula (der im englischen Original als Stimme von Stevens Vater erscheint) sich damit auseinandersetzen, dass er in einem fremden Körper steckt – während die Zuschauer ihn als Captain Stevens sehen, wird er des jeweiligen Gesichts im Spiegel gewahr – und dabei versuchen, die Fehler der Vergangenheit auszubügeln. Die ständige Wiederholung der gleichen acht Minuten, die doch jeweils anders sind, erinnert derweil an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und die traum-albtraumhaften Sequenzen lassen zuweilen an „Inception“ denken.

Duncan Jones‘ Sci-Fi-Thriller auf RTL

Trotz der Anleihen an andere Filme und Serien, die bei Duncan Jones‘ zweitem Kinospektakel auffallen könnten, sorgen die dichtgestrickte Handlung und die hervorragenden Schauspieler nicht nur für anhaltende Spannung, sondern auch für Überlegungen zum Schicksal, zur Veränderbarkeit der eigenen Realität und zum freien Willen. RTL zeigt den erstaunlichen Science-Fiction-Thriller am Sonntag, den 26. Januar 2014 um 20.15 Uhr.

 
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