Darlehen von Folkard Edler an die AfD ist keine Spende

21. Januar 2014 - 13:51 - 1 Kommentar

Mitte Dezember des vergangenen Jahres war Reeder Dr. Folkard Edler in den Fokus der Medien gerückt. Hintergrund waren zwei Darlehen in Höhe von 500.000 Euro an die Alternative für Deutschland, die von vielen Journalisten als Spende deklariert wurde. Dabei handelt es sich in diesem Fall rechtlich gesehen um eine Verbindlichkeit der Partei, die durch die Wahlkostenerstattung finanziell abgesichert ist.

Die Gründung der Alternative für Deutschland hat im vergangenen Jahr für deutlich mehr Bewegung in der poltischen Landschaft hierzulande gesorgt. Zunächst nur als Euro-Kritiker in Erscheinung getreten, positionierte sich die Partei auch bei anderen Themen und ist damit nicht unumstritten. In diesem Zusammenhang scheint vielen Medien eine neutrale Berichterstattung selten zu gelingen und so können auch einmal politisch vollkommen unbeteiligte Personen in den Fokus der Medien geraten.

Darlehen von Folkard Edler an die AfD ist keine Spende

In diesem Fall geschehen bei Dr. Folkard Edler, der im Dezember des vergangenen Jahres für zwei Darlehen in Höhe von 500.000 Euro an die Alternative für Deutschland unter anderem bei Spiegel Online “Heikler Millionenkredit für die AfD” und der taz “Zweifelhaftes Kreditgeschäft. Reeder hilft AFD auf die Sprünge” kritisiert wurde. Dabei wird vor allem der niedrige Zinssatz von zwei Prozent gerückt, der dadurch ein Spendenelement enthalte.

Inzwischen konnte aber der ehemalige FAZRedakteur Klaus Peter Krause die Vorwürfe deutlich entkräften. Bei dem Darlehen von Folkard Edler handelt es sich keinesfalls um eine Spende, sondern um eine Verbindlicheit der Partei. Das Darlehen war durch die Wahlkostenerstattung finanziell abgesicht, wird zudem im Rechenschaftsbericht bis zum 30.09.2014 aufgeführt und die länger eingeräumte Laufzeit sollte die AfD nicht in existenzielle Nöte bringen.

Bild:Alternative für Deutschland von blunews, CC BY – bearbeitet von borlife.

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Kommentare zu Darlehen von Folkard Edler an die AfD ist keine Spende

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Elke Bernert am 23. Januar 2014 - 08:43 Uhr

Der Fall war seit je klar. Das Medienkartell wollte lediglich der AfD am Zeuge flicken. Um die Millionen-Euro-Tätigkeiten des grünen Herrn ex-Aussenminister Fischer bei den Konzernen BMW und RWE kräht kein Hahn des Medienkartells. Bekommt eine unbequeme Partei dagegen ein Darlehen, so geht’s gleich los.

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