Deutsche Bahn rechnet 2014 mit weniger Umsatz und Gewinn

19. Januar 2014 - 08:58 - keine Kommentare

Die Deutsche Bahn hat die eigenen Gewinn-Erwartungen für das Jahr 2014 ein wenig zurück geschraubt. Die schwache Konjunktur wirkt sich stärker auf das Unternehmen aus, als man zuvor angenommen hatte. Insbesondere die Speditionstochter Schenker hätte unter der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa zu leiden.

Die Personalie Ronald Pofalla ist bei der Deutschen Bahn noch immer nicht zu den Akten gelegt worden. Vielmehr bemüht man sich mit Hilfe eines Kompromisses den Ex-Kanzleramtsminister in den Vorstand des Unternehmens zu hieven. Wie der “Focus” unter Berufung auf Vorstandskreise berichtet, könnte der aktuelle Vorsitzende Utz-Hellmuth Felcht auf der bei der Jahreshauptsammlung am 26. März 2014 seinen Rückzug ankündigen und Platz für den Sozialdemokraten Achim Großmann. Anschließend hätte Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube die Möglichkeit Pofalla in das Gremium zu integrieren.

Deutsche Bahn rechnet 2014 mit weniger Umsatz und Gewinn

Neben der aktuellen Personalpolitik muss die Deutsche Bahn sich auch mit anderen Problemfeldern auseinandersetzen. Laut einem Bericht der “Wirtschaftswoche” muss das Unternehmen die Erwartungen bei Gewinn und Umsatz deutlich nach unten korrigieren. Statt eines Gewinnes von 2,4 Milliarden Euro vor Zinsen und Steuern soll dieser bei nur noch rund 1,4 Milliarden Euro liegen. Der angestrebte Umsatz von 45,4 Milliarden Euro muss auf 41,5 Milliarden Euro herunter geschraubt werden. Als Hintergründe für die geringere Gewinnprognose nannte die “Wirtschaftswoche” vor allem die schwächelnden Konjunktur, die sich unter anderem auf die Speditionstochter Schenker deutlicher auswirkt, als zunächst angenommen.

Bild: Deutsche Bahn von johnjones, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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