Bushido: Will Bürgermeister von Berlin werden

Die deutsche Politik passe ihm überhaupt nicht, unkt der tunesisch-stämmige Rapper (33) – und will in Zukunft mit gutem Beispiel vorangehen: als neuer Bürgermeister von Berlin möchte der 33-Jährige unter anderem solche Dinge wie den Abbau von Arbeitslosigkeit oder der Verschuldungen in Millionenhöhe selbst in die Hand nehmen…

Bushido rappt zur Polit-Attacke, mit Sprechgesang auf Stimmenfang: weil ihn das Ergebnis der letzten Wahlen ziemlich enttäuscht hätte, soll in Zukunft alles anders, sprich: besser werden. Besonders von der hält der Sprachakrobat nicht viel: “Ich würde es besser machen als die Piraten. Ich finde es nicht okay, sich zur Wahl zu stellen und eigentlich keine Ahnung zu haben. Die haben doch Verantwortung uns gegenüber, den Wählern gegenüber. Dieser Verantwortung werden sie nicht gerecht.”

Ambitionen hat der 33-Jährige auf jeden Fall, Kleinzeugs ist hingegen nicht sein Ding: eine Bushido, der Plakate klebt oder in der Fußgängerzone Zettel verteilt wird es also niemals geben. Statt dessen will der Tunesier gleich in die große Politik einsteigen: “Wenn schon, dann als Bürgermeister von Berlin. Ich will was Großes machen!” Auch den passenden Wahlspruch hat er schon parat: “Wählt mich! Ich kann Gutes tun. Macht mich zum Bürgermeister, macht mich zum Kanzler!” Offensichtlich hat er sich die Karriere von zum Vorbild genommen, der von 2003 bis 2011 den amerikanischen Bundesstaat Kalifornien regierte. Allerdings ist der österreichische Muskelmann nicht über Nacht zum Gouverneur geworden, sondern musste einen langen steinigen Weg zurücklegen. Es gibt viel zu tun, Bushido – warten wirs lieber mal ab…

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