Silvesternacht in Berlin: Messerstecherei auf der Partymeile am Brandenburger Tor

1. Januar 2014 - 08:22 - keine Kommentare

Die Bilanz der Feuerwehr in Berlin ist durchaus positiv. Die Zahl der Einsätze ist in diesem Jahr zurück gegangen, vor allem bei den Bränden konnte man eine deutlich niedrige Zahl verzeichnen. Eine Messerstecherei auf der Partymeile am Brandenburger Tor, bei der drei Jugendlich verletzt wurden, sowie ein 31jährigen, der seine Hand durch einen italienischen Böller einbüßte, waren die dramatischsten Fälle in der Hauptstadt.

In der zurückliegenden Silvesternacht musste die Berliner Feuerwehr insgesamt zu 1.667 Einsätzen ausrücken. Bei 450 handelte es sich um Brände in der Stadt, die sich aber stets im Rahmen hielten. Lediglich bei einem Brand im Stadtteil Waidmannslust mussten 35 Menschen von den Rettungskräften evakuiert werden, weil ein Müllraum in Brand geraten war. Einer der umfassendsten Einsätze wurde in der Ottokarstraße in Tempelhof absolviert, als ein 100 Quadratmeter großer Dachstuhl in Brand geraten war.

Silvesternacht in Berlin: Messerstecherei auf der Partymeile am Brandenburger Tor

Für Aufsehen bei den Rettungskräften in Berlin sorgten zwei Fälle. Eine Messerstecherei auf der Partymeile in Berlin endete noch halbwegs glimpflich. Drei Jugendliche wurden bei der Auseinandersetzung verletzt, ansonsten verlief die größte Silvesterparty Deutschlands äußerst friedlich.

Auch im Umgang mit ausländischen Böllern und Feuerwerk scheinen die Präventionsmaßnahmen zu fruchten, denn hier gab es weniger Zwischenfälle als in den Vorjahren. In Pankow jedoch wurde einem 31jährigen Mann die recht Hand von einem Feuerwerkskörper abgerissen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stammt der Böller aus Italien und war in Deutschland nicht zugelassen.

Bild: Silvester von Mr. Frosty Man, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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