Griechenland: Premier Antonis Samaras blickt optimistisch auf 2014

31. Dezember 2013 - 08:39 - keine Kommentare

In einer Fernsehansprache hat sich Griechenlands Premier Antonis Samaras optimistisch zur Rückkehr seines Landes auf die Finanzmärkte geäußert. Zudem braucht Griechenland ab dem kommenden Jahr keine weiteren Hilfen und kann den eigenen Geldbedarf selbst decken. Diesen Optimismus teilen nicht alle Veranwortlichen in der EU.

Insgesamt hat Griechenland Hilfen in Höhe von 240 Milliarden Euro in den vergangenen Jahren erhalten. Zudem belaufen sich die Schulden bei privaten Gläubiger auf rund 100 Milliarden Euro, die möglichst zeitnah zurückgezahlt werden sollen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage im Mittelmeerland gehen viele Experten davon aus, dass bis zum Jahr 2016 noch mindestens elf Milliarden Euro an Hilfszahlungen erfolgen müssen, um Griechenland auf den richtigen Weg zu bringen.

Griechenland: Premier Antonis Samaras blickt optimistisch auf 2014

Angesichts dieser Zahlen scheint die Prognose hinsichtlich von Griechenlands Premier Antonis Samaras ein wenig zu optimistisch zu sein. Dieser hatte sich in einer Fernsehansprache dahingehend geäußert, dass sein Land ab 2014 ohne fremde fremde Hilfen auskommen wird. Zudem verspricht er der Bevölkerung, dass der Geldbedarf Griechenlands aus den eigenen Ressourcen gedeckt werden kann und man im kommenden Jahr an die Finanzmärkte zurückkehren wird.

Inwieweit sich Samaras zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, wird die Troika bei einem Besuch im Januar genau feststellen. Dies wird zur Prüfung der aktuellen Wirtschaftslage nach Athen reisen und einen möglichen Fehlbetrag im Haushalt für die Jahre 2015 bis 2018 genau beziffern.

Bild:Antonis Samaras von European People’s Party – EPP , CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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