Todesfalle Tsunami auf Vox: Dokumentationsreihe über die Naturkatastrophe

26. Dezember 2013 - 15:12 - keine Kommentare

2004 wurden ganze Landstriche im indischen Ozean zu Weihnachten von einer Flutwelle gigantischen Ausmaßes zerstört: Vox widmet sich am Jahrestag der Katastrophe den Ursachen, den Auswirkungen und den Menschen, die von der „Todesfalle Tsunami“ betroffen waren am zweiten Weihnachtsfeiertag.

Die Flutwelle im Jahr 2004 tötete 8.000 Menschen allein in Thailand, auch 500 Deutsche gehörten zu den Opfern. Sie machten in Khao Lak Urlaub als plötzlich die „Todesfalle Tsunami“ wie eine Wand auf sie am Morgen des zweiten Weihnachtstages zubewegte. Die Vox-Dokumentation aus der „Spiegel TV“ Reihe zeigt zum Jahrestag der Katastrophe noch nie in voller Länge ausgestrahlte Bilder von der Flut, von der Vernichtung und der Kraft der Naturgewalten, vom Elend und von den Überlebenden. In Interviews mit ihnen soll herausgefunden werden, wie sich ihre Leben seit dem tragischen Tag verändert haben.

Todesfalle Tsunami: Spiegel TV Reportage zur Naturkatastrophe

Durch ein Erdbeben im indischen Ozean wurden die Malediven, Sri Lanka, Indien, Myanmar, Thailand, Malaysia, Indonesien und weitere Staaten Opfer der Naturkatastrophe – hunderttausende starben, über anderthalb Millionen Menschen wurden obdachlos. Die Schäden sind auch fast zehn Jahre später noch überall sichtbar, das Leben in den betroffenen Regionen hat sich grundlegend geändert.

Für die Dokumentation auf Vox wurde mit Stefan Kühn und seiner Familie gesprochen, die allesamt überlebten und die Katastrophe mit einer Kamera auf erstaunliche Weise dokumentieren konnten. Die Eltern von Frank Wetzig hatten nicht so viel Glück, sie starben in der Flutwelle, er hatte eine Nahtoderfahrung. Auch Helga Bertele, die mit einem Einheimischen verheiratet war, musste ertragen, dass ihr nur 17 Monate alter Sohn durch den Tsunami starb.

Nirat Chuayjit kommandierte ein Polizeiboot, an dessen Bord sich die Tochter des Königs von Thailand befand – das Schiff wurde durch die Welle zwei Kilometer ins Inland geschwemmt, wo es noch heute als Mahnmal steht. Wilson Karunathilaka war derweil Lokführer bei der größten Zugkatastrophe der Menschheitsgeschichte, die sich ebenfalls durch den Tsunami zutrug: Die Waggons wurden durch die Wassermaßen hinfort gespült und zerstörten dabei ein ganzes Dorf – fas 1.500 Menschen starben dabei.

Vox widmet sich der 2004er Flutwelle acht Stunden lang am zweiten Weihnachtsfeiertag

Andere konnten hingegen gerettet werden: Fünf japanische Touristen etwa saßen auf den Rücken von Reitelefanten fest, die sich auf eine Anhöhe flüchteten – und somit auch ihren Reitern das Leben retteten.

Vox widmet sich der Katastrophe den ganzen Tag lang: Bereits um 16.15 Uhr wird über „Das Urlaubsparadies nach dem Tsunami“ berichtet, danach folgt um 18.15 Uhr „Ein Tsunami erschüttert die Welt“ und um 20.15 Uhr wird dann „Todesfalle Tsunami“ gesendet. Um 22.15 Uhr fragt der Sender dann „Überleben wir einen Mega-Tsunami?“ und malt ein Schreckenszenario am zweiten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, dem 26. Dezember 2013 aus.

Bild: (c)VOX/Spiegel TV

 
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