“Sag niemals nie” lautet der Titel eines James Bond-Films von 1983, doch genau selbiges hat der aktuelle Hauptdarsteller vor: so hatte der britische Schauspieler Daniel Craig (43) angekündigt, die Rolle an den Nagel hängen zu wollen, um Platz für einen anderen Akteur zu schaffen…
Dabei nannte Craig mehrere Gründe als Grund für sein bevorstehendes Ende: zum einen wolle er Platz für einen “jüngeren und besseren Hauptdarsteller” machen; zum anderen habe er das ständige Fitnesstraining satt: “Ich bereite mich seit einem Jahr auf den Film vor. Im Augenblick trainiere ich sechs Tage in der Woche. Und ich hasse es”, sagt Craig.
Hauptgründe werden jedoch wohl die Querelen hinter den Kulissen sein: so steht der nächste, schlicht mit “23″ betitelte Bond-Streifen, schon seit einiger Zeit in der Warteschleifen. Finanzielle Schwierigkeiten hatten den Drehbeginn immer wieder verzögert, im November soll nun endlich der Startschuss fallen. Allerdings zeigte sich der 43-Jährige zuletzt nicht allzu sehr begeistert von der Rolle, die vor ihm bereits mit fünf offiziellen Darstellern besetzt wurde: “Ich war von ‘Ein Quantum Trost’ enttäuscht. Der dritte Film, da bin ich mir sicher, wird mindestens so gut wie mein erster Bond”, meint Craig, der seit Juni mit Schauspielerkollegin Rachel Weisz verheiratet ist.
In “Bond 23″ – auf Wikipedia auch als “Carte Blanche” tituliert – soll erstmals die Familie des berühmtesten Geheimagenten der Welt involviert werden. Auf der Besetzungsliste stehen unter anderem Javier Bardem und Ralph Fiennes, als Regisseur wurde der Brite Sam Mendes (“American Beauty”) auserwählt.










