Christopher Posch auf RTL: Hundepension vs. Bauamt und Sportunfall mit Folgen

27. November 2013 - 19:27 - keine Kommentare

In einer neuen Ausgabe von „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht“ muss sich der smarte RTL-Anwalt mit der Willkür auf dem Amt herumschlagen: Im Ostallgäu will ein Bauamt aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Genehmigung für eine Hundepension nicht erteilen.

Im Ostallgäu hat die Familie Weinkötz ein ernsthaftes Problem mit dem Bauamt: Sie haben für 200.000 Euro einen Bauernhof erstanden und nochmals 15.000 Euro in den Umbau zur Hundepension investiert, die sie hier für Urlauber und andere Gäste betreiben wollen. Während sie das Veterinäramt schon überzeugt haben, ist aber das Bauamt der Meinung, durch dieses Geschäft würden die Nachbarn gestört. In „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht“ versucht der RTL-Rechtsanwalt herauszufinden, warum sich das Amt quer stellt, denn die unmittelbaren Nachbarn haben nichts gegen die Hunde, während in der Nähe ein deutlich lauteres Sägewerk betrieben wird.

Christopher Posch im Einsatz gegen Amtswillkür

So ärgerlich die Situation der Familie Weinkötz auch ist, umso nervtötender ist die Aufmachung, die die Redaktion von „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht“ zur Präsentation der Amtswillkür gewählt hat: Basierend auf der Aussage des Anwalts, im Ostallgäu würde „ein Theater gemacht“ werden, hat man sich dazu entschieden, die Geschichte der Hundepension mit Handpuppen zu illustrieren und bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine kleine Teufel-Puppe einzublenden, die – stellvertretend für das Bauamt – jedesmal grenzdebil vor sich hinkichert.

Manche Zuschauer werden diese all paar Sekunden auftauchende, plump-emotionale Erinnerung an den Kern des neuen Falls des Rechtsanwalts sicherlich komisch finden, doch die journalistische Fürsorge hinsichtlich der Vermeidung einer Vorverurteilung wird hierbei etwas vermisst.

Im zweiten Fall geht es bei Christopher Posch dann um einen Unfall mit schwerwiegenden Folgen, bei dem ein Verkäufer von Sportgeräten kein Schmerzensgeld zahlen will.

Ich kämpfe für Ihr Recht auf RTL: Schwierige Schmerzensgeldverhandlungen

Nur wenig Geld hat Christopher Poschs zweite Mandantin im Internet ausgegeben, um eine Vibrationsplatte zu erstehen. Nach der anfänglichen Freude über das Trimm-Dich-Gerät ereignet sich ein schrecklicher Unfall, denn während die 51-jährige es benutzt, bricht es auseinander. Durch den Sturz bricht sie sich einen Rückenwirbel und wird laut Aussage ihrer Ärzte niemals wieder ohne Schmerzen sein. Der Anwalt testet das Gerät und stellt erhebliche Mängel fest – doch die Konfrontation mit dem Verkäufer erweist sich als schwierig, denn der will nicht zahlen.

„Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht“ wird auf RTL am Mittwoch, den 27. November 2013 um 20.15 Uhr gesendet.

Bild: (c) RTL / Stefan Gregorowius

 
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