Praxisgebühr: Abschaffung lässt Behandlungsfälle steigen

5. November 2013 - 10:40 - keine Kommentare

Seit dem Wegfall der Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro seit dem Beginn des Jahres sind die Besuch bei Zahnärzten wieder deutlich gestiegen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hervor.

Zwischen 2004 und 2012 mussten Patienten einmal im Quartal eine Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro für Arzt-, Zahnarzt- oder Psychotherapeutenbesuche aufbringen. Die Folge war ein Einbruch um zehn Prozent bei den Patentietenbesuchen und die Vernachlässigung präventiver Maßnahmen. Aufgrund der ausgezeichneten finanziellen Lage der Krankenkassen hatten die Regierung zum Beginn diesen Jahres die Abschaffung der Praxisgebühr beschlossen.

Praxisgebühr: Abschaffung lässt Behandlungsfälle steigen

Dank einer aktuellen Erhebung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) gibt es jetzt erste Zahlen, die eine positive Auswirkung belegen. Demnach stieg die Zahl der Behandlungsfälle im ersten Quartal 2013 um 2,6 Prozent auf rund 20,7 Millionen gegenüber dem Vorjahresquartal. Zwischen April und Juni diesen Jahres wuchs die Zahl der Behandlungsfälle sogar um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit erhöhen sich laut Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) auch wieder die Chancen auf eine lebenslange und lückenlose Prävention der Patienten in Deutschland.

Bild:Ärzte von tuev-sued, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
VN:F [1.9.18_1163]
0.0 / 5.0 - 0 Bewertungen
 
 

Hinterlasse eine Meinung zu: Praxisgebühr: Abschaffung lässt Behandlungsfälle steigen

* Pflichtfeld - E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!