JazzFest 2013 Berlin im Haus der Berliner Festspiele

31. Oktober 2013 - 08:23 - keine Kommentare

Die Berliner Festspiele richtet das „JazzFest Berlin“ aus: Neues und Bekanntes, Überraschendes und Improvisiertes werden Freunden des „Sound of Surprise“ geboten. Verschiedene Kulturen werden auf der Bühne zusammengebracht, in unterschiedlichen Stilen, um gemeinsame Möglichkeiten zu Ausdruck und Empfindung zu finden.

Im Haus der Berliner Festspiele, in der Akademie der Künste, im A-Trane und im Quasimodo wird das „JazzFest Berlin“ ab Mitte der Woche und bis zum kommenden Wochenende stattfinden. Zwanzig Auftritte, Preisverleihungen, Podiumsdiskussion, Lesungen und Filme werden sich der Improvisationskunst, spannenden Musikströmungen und der Verbindung der Möglichkeiten widmen, bei denen sich Traditionen und Modernisierungen treffen, um Neues zu schaffen. Die Stile reichen dabei von avantgardistischen Klängen über erprobte und erfolgreiche Rhythmen bis zu Fusionen von unterschiedlichsten Einflüssen.

JazzFest Berlin: Improvisationsmusik im Haus der Berliner Festspiele

Das diesjährige „JazzFest Berlin“ beginnt am Mittwoch, den 30. Oktober 2013 mit der Gesprächsrunde „Calling Africa – Fiktion und Wirklichkeit“ und wird am gleichen Abend mit dem Dokumentarfilm „Transmitting“ fortgesetzt. Am darauf folgenden Donnerstag treffen sich Joachim Kühn und Christian Scott zu „Gnawa  Jazz Voodoo“, um die unterschiedlichen Einflüsse auf die Musik von New Orleans in einer „Stretch Music“ genannten Performance zu untersuchen.

Freunde großer Gruppen auf der Bühne wird das Festival mehrfach gerecht: der „Big Circle“ von Michael Riessler, die funky Klezmer-Combo „Abraham Inc.“ zusammen mit „Wunderkammer XXL“ und die „Monika Roscher Bigband“ werden Freitag, Samstag und Sonntag jeweils auf der Großen Bühne des Hauses der Berliner Festspiele auftreten. Gebhard Ullmann wird sich den Energien in Berlin widmen,  während John Scofield und Jack DeJohnette sich neuen Konzepten zu wenden.

Traditionelle und aktuelle Interpretationen und Jams für Jazz-Freunde

Am Sonntag, den 03.11. wird der Deutsche Jazzpreis 2013 an Nils Wogram um 15 Uhr in der Kassenhalle verliehen, wo einige Stunden zuvor, um 11 Uhr, die KinderJazzKüche die jüngeren Zuhörer an die experimentelle und improvisierte Musik heranführt.

Das „JazzFest Berlin“ wird vom 31. Oktober bis zum 03. November 2013 an verschiedenen Orten stattfinden, für jede Veranstaltung sind einzelne Eintrittskarten verfügbar. Auf der Großen Bühne des Hauses der Berliner Festspiele rangieren diese zwischen 15 und 55 Euro, auf der Seitenbühne zwischen 7 und 15 Euro, in der Kassenhalle 3 Euro für Kinder und 7 Euro für Erwachsene. Im A-Trane zahlen Gäste 14 Euro, in der Akademie der Künste 12 Euro und im Quasimodo 18 Euro – die Veranstaltungen werden auf der Programmseite der Berliner Festspiele detailliert erläutert.

Bild:Überjazz von JanMatthiesMusicManagement, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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