Zeitumstellung auf Winterzeit: Eine Stunde mehr Schlaf

26. Oktober 2013 - 11:01 - keine Kommentare

Der Sommer ist kalendarisch und meteorologisch vorbei – nun folgt entsprechend auch wieder die Zeitumstellung auf die Winterzeit. Wenn die Tage kürzer werden, sorgt ein kleiner Dreh an der Uhr dafür, dass man mehr vom Tageslicht nutzen kann.

Zweimal im Jahr verwirrt die Zeitumstellung immer wieder aufs Neue: Wenn der Sommer kommt, richtet man seinen Wecker ebenso auf die Helligkeit aus wie im Winter, wenn es schneller dunkel wird. Durch das Vor- und Zurückstellen der Uhren geschieht es regelmäßig, dass Arbeitnehmer verschlafen, man zu früh oder zu spät zu Terminen kommt oder man seinen Tagesablauf nicht so schnell umstellen kann – auch der persönliche Rhythmus wird durcheinander gebracht, so dass es sich in vielen Fällen vorteilhaft gestaltet, dass die Umstellung auf die Winterzeit zwischen Samstag und Sonntag geschieht. So hat man wenigstens das Wochenende, um sich darauf einzustellen, dass man eine Stunde länger schlafen kann.

Zeitumstellung: Die Uhren müssen wieder umgestellt werden

Denn die Beantwortung der Frage, ob die Uhren vor oder zurück gestellt werden müssen, fällt genauso häufig schwer wie sich daran zu erinnern, dass die Zeit überhaupt umgestellt wird. Wohl dem, der eine Funkuhr sein Eigen nennt, denn diese Wunderwerke der Technik sorgen von alleine dafür, dass die Winter- und die Sommerzeit korrekt angezeigt wird. Wer allerdings noch per Hand den Wecker stellen muss, wird sich wohl oder übel mit der Logik hinter der Zeitumstellung beschäftigen müssen.

Und in der Tat ist die Winterzeit-Umstellung logisch: Im Winter werden die Tage kürzer, also wird es später hell und früher dunkel. Um die verbliebenen hellen Stunden optimal nutzen zu können – bei der Büroarbeit mag das nicht so wesentlich sein wie in der Landwirtschaft oder bei anderen Arbeiten im Freien –, werden die Uhren entsprechend um eine Stunde zurückgestellt.

Die Winterzeit beginnt am letzten Sonntag im Oktober

Auch Überlegungen zum Sparen von Öl, Strom und anderer Energie haben 1980 dazu geführt, dass die Sommerzeit eingeführt wurde. In der letzten Wochenend-Nacht im Oktober, in diesem Jahr in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2013, endet sie seit 1996 in allen EU-Ländern und aus 3 Uhr morgens wird kurzerhand 2 Uhr, womit die Winterzeit, eigentlich richtiger als Normalzeit deklariert, dann wieder bis März gilt, wenn die Uhren zurückgestellt werden.

Bild: Zeitumstellung von Martin LE, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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