Friedensnobelpreis 2013: Malala Yousafzai, Denis Mukwege oder Ljudmila Alexejewa?

11. Oktober 2013 - 10:26 - keine Kommentare

Am heutigen Freitag wird wohl der prestigeträchtigste Nobelpreis von der Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm verkündet – der Friedensnobelpreis 2013. Anwärter sind unter anderem Malala Yousafzai, Denis Mukwege und Ljudmila Alexejewa, die als Nachfolger der EU ein durchaus zweifelhaftes Erbe antreten müssten.

In den vergangenen Jahren wusste die Jury bei der Vergabe des Friedensnobelpreises stets zu überraschen. Barack Obama oder wie im vergangenen Jahr die Europäische Union hatte nun wirklich niemand auf dem Zettel bei der Vergabe des allein historisch so hoch stilisierten Preis. In der Tradition von Martin Luther King, Mutter Teresa oder Nelson Mandela zu stehen, dürfte für viele Preisträger eine unglaubliche Bürde sein. Weder Barack Obama noch die EU wurden dieser Tradition wirklich gerecht und sind bis zum heutigen Tage umstritten.

Friedensnobelpreis 2013: Malala Yousafzai, Denis Mukwege oder Ljudmila Alexejewa?

Bei der Vergabe in diesem Jahr wird vor allem Malala Yousafzai hoch gehandelt. Die 16jährige wurde von den Taliban in Pakistan bei einem gezielten Angriff niedergeschossen, aber Ärzte aus England konnte ihr Leben retten. Später hielt sie eine bewegende Rede vor den Vereinten Nationen und gilt als Friedenspreisträger schlechthin. Gynäkologe Denis Mukwege hat mit dem Bau einen Frauen-Krankenhauses im Kongo viele Leben gerettet und mehr als 40.000 Vergewaltigungsopfern geholfen. Auch er gilt durchaus als Anwärter auf den Friedensnobelpreis 2013. Eher Außenseiterchancen besitzt  85-jährige Aktivistin Ljudmila Alexejewa, die in Russland und früher auch in der Sowjetunion für Menschenrechte eingestanden hat.

Bild:Nobelpreis von Wimox, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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