Mario Barth deckt auf! Bei RTL mit dem Großflughafen Berlin

9. Oktober 2013 - 18:53 - 5 Kommentare

Comedian Mario Barth informiert nicht nur über den aktuellen Zustand seiner Beziehung, sondern in seiner neuen Show auch über Steuersünden: Bei „Mario Barth deckt auf!“ wollen er und fünf weitere Promis herausfinden, wo sieben Milliarden Euro an verschwendeten Steuergeldern geblieben sind.

Sieben Milliarden Euro sollen laut RTL in der letzten Legislaturperiode an Steuergeldern verschwendet worden sein, Mario Barth und seine Partner wollen von Politikern und anderen Verantwortlichen klare Antworten erhalten über den Verbleib der Moneten und den Hintergründen für den laxen Umgang damit. Mit seinen spitzfindigen Bemerkungen zu Männern und Frauen hat der Rekord-Comedian nicht nur seinen Erfolg begründet, sondern sich auch zum Helden der Alltagsbeobachtung gemacht, nun versucht er sich an „investigativer Comedy“: Für „Mario Barth deckt auf!“ spürt er gemeinsam mit prominenten Kollegen der Verschwendungen von Steuergeldern nach und nutzt dafür die Möglichkeiten der versteckten Kamera ebenso wie seine Fähigkeiten, auf offen-schonungslose Art den Finger dorthin zu legen, wo es wehtut. RTL verspricht sich auf diese Weise witzige Unterhaltung gepaart mit geradezu enthüllungsjournalistischer Recherche.

Mario Barth deckt auf: Investigative Comedy-Show auf RTL

Besonders ein Milliardengrab hat es dem Ur-Berliner angetan: Der Großflughafen Berlin-Brandenburg hat bereits vier Milliarden Euro an Geldern verschlungen und liegt genauso brach wie seit Jahren. Mario Barth will nachfragen, wo all das viele Geld geblieben ist und wie gerechtfertigt werden kann, dass die Dauerbaustelle trotz der hohen Investitionen einfach nicht von der Stelle kommt – zudem hat er versprochen den Verantwortlichen „so lange auf den Sack zu gehen, bis die Besserung geloben“.

Für weitere Nachforschungen in Sachen Steuerverschwendung hat sich der Comedian weitere Promis mit ins Boot geholt, die ihren jeweiligen Steckenpferden auf ihre Art nachgehen. Dazu fungieren Fernsehkoch Steffen Henssler, die Schauspielerin Johanna Maria Knothe, die beiden Komiker Ingo Appelt und Florian Schroeder und der RTL-Fernsehanwalt Christopher Posch als „Spürhunde“ für die investigative Comedy-Show.

Der Rekord-Comedian auf der Spur von Steuersündern

Während die Verschwendungen der letzten vier Jahre im Mittelpunkt stehen, kommt die neue Show auf RTL vielleicht etwas zu spät: Zweieinhalb Wochen nach der Wahl die steuerlichen Verfehlungen der Regierung anzuprangern wird wohl nur bedingt etwas ändern können, auch wenn die Zuschauer des Kölner Privatsenders vom vielen Kopfschütteln die Genickstarre droht. Aber zumindest soll mit der Aufklärung auch der Humor nicht zu kurz kommen, wenn „Mario Barth deckt auf!“ den Steuersündern auf der Spur ist. Am Mittwoch, den 09. Oktober 2013 kann man sich ab 20.15 Uhr über die Steuerverschwendung aufregen und mit dem Comedian und seinen prominenten Mit-Enthüllern darüber kichern.

Bild: (c) RTL

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Kommentare zu Mario Barth deckt auf! Bei RTL mit dem Großflughafen Berlin

Zu diesem Beitrag gibt es 5 Kommentare.

von Eigene Meinung am 9. Oktober 2013 - 21:27 Uhr

Gratualtion zu der Sendung “Mario Barth deckt auf”….

Solchen Steuerverschwender wie Mehdorn und Co. sollte man nach ihrem ersten Steuerflop einfach ein Berufsverbot erteilen und für mindestens 10 Jahre Hartz IV spendieren….natürlich ohne Hinzuverdienstgrenze.

Sowas in der freien Wirtschaft wäre nicht denkbar.

von Anke am 9. Oktober 2013 - 23:04 Uhr

Die Sendung war echt toll gemacht und ich musste sogar lachen, obwohl es mir bei diesen Summen zum HEULEN war. Wann wird denn wirklich jemand für solche Verfehlungen angeklagt? Nie, denn uns werden ja (ob wir wollen oder nicht) sowieso immer die Steuern automatisch abgezogen. Eigentlich sollte GANZ Deutschland mal zum Beispiel: 1 Tag nicht Tanken, 1 Tag keine Zigaretten kaufen (bin aber Nichtraucher), keine Bahn fahren usw……
Aber in Osnabrück gibt es auch so was. Bei der Schlosswall-Sporthalle gab es Probleme(Sicherheit?). Abriss war zu Teuer für die Stadt, ABGELEHNT. Toller neuer Plan, entkernen und wieder aufbauen. Kern, Ersteres zu Teuer. Zweites toll,
sie bekommen wohl noch Gelder vom Bund. Fazit, die Halle wird viel teurer als der Abriss, kostet der Stadt aber weniger. Zahlen müssen wir aber doch:(((.
Irgendwie kommt man sich vor wie ein Hund. Man will sich in den Schwanz beißen
und rennt immer im Kreis.
Hoffentlich bewirkt die Sendung wirklich was, denn bisher wagte sich ja so wirklich keiner an dieses heiße Thema ran.
Viel Erfolg!!!

Viele Grüße

Anke Peitsch

von S: Weihofen-Czech am 9. Oktober 2013 - 23:44 Uhr

Voll die Frechheit. Alle die dafür verantwortlich sind,egal ob der Flughafen oder eins der anderen Beispiele, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Ich darf den Staat auch nicht betrügen ohne nicht gleich strafrechtlich verfolgt zu werden. Und diese Beispiele aus der Sendung sind Betrug am Steuerzahler. Sowieso sollten unsere Politiker genau wie jeder andere Arbeitnehmer ein kleines Grundgehalt bekommen, das er sich mit Leistung und produktiven Maßnahmen durch Provisionen aufstocken kann. Und dann sollte man das alles wie bei jedem Arbeitnehmer schön versteuern, denn dann würden die Damen und Herren in der Regierung sehen wie bitter das ist und erst denken und dann handeln.

von Gräbe am 13. Oktober 2013 - 17:26 Uhr

Habe auch einen prima Tip für Verschwendung

von Dietmar Schuh am 18. Oktober 2013 - 17:17 Uhr

Hallo ! Hier in Dresden ist auch noch schlimmeres – eine Brücke 5 Spurig vor dem AMD nur für Frösche ,die aber nicht kommen jetzt wachsen Bäume darauf diese werden wohl das Beton Dach durchwachsen. Ist Sehenswert.
M.f.G. D.Schuh

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