Amy Winehouse: Kein Tod durch Drogen

23. August 2011 - 19:41 - keine Kommentare

Die Todesursachen der am 23. Juli verstorbenen Sängerin Amy Winehouse (27)  bleiben weiterhin mysteriös. Immerhin konnte ein Befund jetzt ein wenig Licht Dunkel bringen, denn es wurde festgestellt, dass die Souldiva nicht anhand von Drogen vom Diesseits ins Jenseits übergewechelt sei.

Das Ergebnis kam anhand einer toxikologischen Untersuchungen im Rahmen einer weiteren Obduktion zustande. Zwar fehlen weiterhin konkrete Anhaltspunkte wie Amy Winehouse ums Leben gekommen sei, doch schließen die Behörden das Einwirken von Rauschmitteln wie Heroin oder Crack inzwischen völlig aus. “In Amys Körper befanden sich zum Zeitpunkt des Todes keine illegalen Substanzen”, heißt es in dem Bericht. Zwar soll die Sängerin kurz vor ihrem Ableben noch Alkohol konsumiert haben, doch wäre die Dosis nicht ausreichend hoch gewesen, um zur Todesfolge zu führen. Die Polizei hofft, spätestens im Oktober endgültige Resultate vorweisen zu können.

Für Verwirrung hatte die Aussage des Londoner Dealers Toni Azzopardi gesorgt, der behauptet hatte, Amy Winehouse am Tag vor ihrem Tod mit Rauschmitteln beliefert zu haben. Dabei sollen Crack und Heroin in Höhe von 1300 Euro den Besitzer gewechselt haben. Nach einer Hausdurchsuchung konnte die Polizei jedoch keine verdächtigen Dinge feststellen. Die Justizbehörden ordneten darauf hin lediglich eine Untersuchung der Todesursachen an. Vater Mitch Winehouse hatte bis zuletzt bestritten, dass seine Tochter irgendwelche Suchtprobleme gehabt haben könnte. Die Familie plant jetzt die Gründung einer Stiftung, die Menschen mit Alkohol- und Drogenproblem, aber auch Opfern von häuslicher Gewalt helfen will. Als Reha-Zentrum soll Amys Haus im Londoner Stadtteil Camden fungieren.

 

 
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