Aktuelle Wahlumfrage: SPD und AfD im Aufwind – FDP unter fünf Prozent

10. September 2013 - 08:28 - 14 Kommentare

Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 22. September 2013 muss die FDP plötzlich wieder um den Einzug in das Parlament zittern. Statt dessen befinden sich die SPD und die Alternative für Deutschland im Aufwind.

Bereits am zurückliegenden Wochenende hat Angela Merkel einen Großteil der CDU-Wähler mobilisieren wollen, um der Gefahr zu entgehen am 22. September eine böse Überraschung zu erleben. Viele Christdemokraten seien sich des Wahlerfolges zu sicher, so die Kanzlerin und ihre These wird von den derzeitigen Umfragewerten der verschiedenen Institute durchaus bestätigt.

Aktuelle Wahlumfrage: SPD und AfD im Aufwind – FDP unter fünf Prozent

Laut der neuesten Erhebung durch INSA kann die SPD zwei Prozentpunkte gewinnen und wird derzeit bei 28 Prozent geführt. Negativ für eine mögliche Rot-Grüne Regierung ist jedoch der Umstand, dass dieser Gewinn der Sozialdemokraten auf die Schwäche der Grünen zurückzuführen ist, die ihrerseits zwei Prozentpunkte verlieren und auf 11 Prozent kommen. Die Union aus CDU und CSU (39 Prozent) sowie die Linke (9 Prozent) verharren bei ihren aktuellen Werten.

Dramatisch wird es rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl plötzlich wieder für die FDP, die sich in den zurückliegenden Umfrage wieder deutlich über der 5-Prozent-Hürde eingependelt hatte. Laut INSA müssen die Freien Demokraten jetzt aber wieder um den Einzug in den Bundestag zittern – sie werden bei lediglich vier Prozent geführt.

Dafür rückt die Alternative für Deutschland wieder in Fokus in der Öffentlichkeit. Zwar kann sie weiterhin nur drei Prozent der Wähler für sich gewinnen, aber viele Experten rechnen mit einem Einzug der Partei in das Parlament. Vor allem in den Großstädten erfährt die AfD einen wachsenden Zuspruch, der sie auf der Zielgeraden über die fünf Prozent hieven könnte.

Bild: Peer Steinbrück von SPD Pankow, CC BY – bearbeitet von borlife.

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Kommentare zu Aktuelle Wahlumfrage: SPD und AfD im Aufwind – FDP unter fünf Prozent

Zu diesem Beitrag gibt es 14 Kommentare.

von Ingeborg Lehnert am 10. September 2013 - 12:07 Uhr

Nachdem unsere aktuelle Regierung m.E. 3 Jahre lang so gut wie nichts für Infrastruktur, Verbersserung von Arbeitsbedingungen, Senkung von Stromkosten uw.usw. in Angriff genommen hat werden nun kurz vor der Wahl die Wähler hofiert, mit Wahlgeschenken bedacht und eingelullt. Unsere Steuergelder wurden von SPD, CDU und Grünen an Griechenland, Irland, Spanien, Portugal sozusagen “hinterlegt”. Für unsere Krankenhäuser, die Bezahlung von Pflegepersonal, Reparatur von Brücken und Straßen steht dieses. unser Steuergeld, nicht zur Verfügung. Wir wurden bis vor einigen Tagen betr. der erneuten Griechenlandhilfen belogen.

Ich werde der neuen Parte “Alternative für Deutschland” meine Stimme geben, die keine weiteren Gelder mehr für die Eurorettung zur Verfügung stellen möchten, eine direktes demokratisches System nach Schweizer Vorbild installieren möchte, und die auch die Einwanderung (ein Thema, über das man ja in Deutschland nicht öffentlich reden sollte) neu diskutieren will. Eine Chance soll diese Partei erhalten, ich bin nicht bereit, weiterhin eine Fr. Aigner der CSU (was bitte hat diese Frau für unsren Verbraucherschutz getan??), einen Herrn Seehofer, der seine Meinung ständig wechselst, je nach Opportunität (siehe Studiengebühren) , eine Fr. Dr. Merkel, die sich in Form einer “Katharina der Großen” für die Probleme und Niederungen der Politik kleiner Leute nicht einsetzt (was Ihr Job wäre), ein H. Pofalla, der dem Abgeordneten Bosbach, wenigstens einem Abgeordneten mit Rückgrat, der gegen die Eurorettung ist, sagt “er solle die Fresse halten” usw. Wir sind der Souverän, nicht die Regierung. Hier wird etwas verwechselt. Nicht wir haben der Regierung zu folgen sondern die Regierung dem Willen des Souverän, also uns. Wir sind das Volk, Leute.

von Herzog am 10. September 2013 - 18:14 Uhr

FDP 4 Prozent, SPD 30 Prozent CDU 40 Prozent ,Grüne 10 Prozent Eine große Koalition aus CDU und SPD .

von Bernhard am 10. September 2013 - 21:30 Uhr

Die AFD wird es schaffen und danach müssen die “Meinungsforscher” wohl auch Farbe bekennen. Dem Artikel von Frau Lehnert stimme ich zu. Alle Parteien sind sich bei der Diätengeschichte immer einig. Die Glaubwürdigkeit der Parteien ist
völlig auf null. Aus irgendeinem Grund gibt es ja schließlich die Nichtwähler. Lächerliche Gerichtsurteile gegen Messerstecher, Bahnschubser u.ä sind ein Hohn.Tlw. laufen Mörder weiter frei rum, weil es angeblich”keine Haftgründe” gibt.
Dann das Thema Pension und Rente. Wiso beträgt die Rente nur 1/3 ?. Ach ja, wer, wie die Grünen vorschreiben will, wann ich Fleisch essen darf, soll sich zum Teufel scheren! Diese reine Verbotspartei, die meint, die ganze Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, sollte m.E in der Versenkung verschwinden. Die Linke, die ja vom Mindestlohn von 10€ schwärmt, sollte als Arbeitgeber erst einmal diese 10€/Std. vorleben, (was die Linke auch nicht macht!) “Zitat” Jeder denkt nur an sich, nur ich, denke an mich” Die AFD wird das eingespielte Team aller jetzigen Parteien zumindest eine Zeit lang bereichern und die aktuellen Akteure hoffentlich vorsichtiger werden lassen.

von Jürgen G. Menz Wirtschafts-Diplom Betriebswirt VWA am 11. September 2013 - 09:43 Uhr

Peer Steinbrück präsentiert sich dem Bürger als Kanzlerkandidat für alle vitalen Lebensinteressen der Bürger. Dessen bereitwillige solidarische europäische Schuldenregulierung bedeutet, dass Deutschland als wirtschaftlich starken Staat zunehmend für die Schulden der anderen europäischen Länder einspringen müsste. Die Bürger sollten aufpassen: die Wahl der SPD wirkt dann wie ein Freibrief bei der Schuldenregulierung. Ein weiter sinkender Lebensstandard könnte die Folge sein.
SPD und GRÜNE haben es sich bei dem EEG-Gesetz für die Förderung erneuerbaren Energie es sich leicht gemacht: praktisch keine Haushaltsbelastung. Alle Kosten wurden dem Bürger als Zuschläge zu den Stromkosten aufgebrummt. Die Erträge gehe in die Tasche von Investoren! Abgesehen vom Trend zu Bürgerfonds bleibt die unbarmherzige Wirkung einer Stromkostensteigerung von 68% seit 2008 – weiter zunehmend. Jürgen Trittin war dabei federführender Umweltminister und möchte nun Finanz-Minister werden.
Im sozialen Bereich äußert man sich bisher nicht zu de unsozialen Auswirkugen bestehender anderer Gesetze:
laut Norbert Blüm auf dem Rente-Kongress in Nürnberg sind u.a. Gesetze wie die RIESTER-Rente “Pfusch”, weil die gesunkenen Beitragsgrundlagen zu einer Rentensteigerung von 3% verhindert haben. Hieran hat auch der Kanzlerkandidat im Bundestag mitgewirkt.
Schlimm sind die Auswirkungen des Zahnarztprivilegs für Geringverdiener, Hartz4-Arbeitslosegeld 2-Empfängern und Kleinrentnern. Nach Festbeträgen folgt bei Zahnersatz die Privatrechnung mit utopischen Aufschlägen. Und ggf. unzumutbare Kreditverträge. Es fehlt an einer sozialen Kompetenz, wenn solche Missstände stillschweigend in Kauf genommen werden. Die Sozialpolitikerin Ulla Schmidt hat sich immer mit der Delegation an die Selbstverwaltungsorgane herausgeredet.
.
Wenn dann auch noch Kleinrentner auf 555 EURO 30 % Krankenkassenbeitrag zahlen müsse, weil eine höhere Mindest-Beitragsbemessungsgrenze von ca. 890 EURO gilt, die auch noch jährlich steigt, so spricht das für sich selber. Ein Sozialexperte ist der Kanzlerkandidat offensichtlich nicht. Ist das steigende Wählervotum eine Folge von Fehleinschätzungen?
Dann greifen beim Bürger vollmundige Wahlversprechen der zweitgrößten Volkspartei ohne eigene Mehrheit. Der Bürger bekommt das, was er mit seiner Einschätzung verdient. Politik ist die Gestaltung der Lebensverhältnisse.
Es geht bei der Wahl um geringe Prozentunterschiede. Eine ernstgemeinte Mütterrente, das Betreuungsgeld und kategorisch abgelehnte Schuldenübernahme könnte sich zugunsten der Regierungsparteien
mit einem haarscharfen Vorsprung noch auswirken.

von Viktor Michel am 11. September 2013 - 14:19 Uhr

Wer denken kann, dem müsste klar geworden sein, dass es nur zwei Parteien gibt
die AfD und die anderen. Was die anderen bisher angerichtet haben müssen unsere Kinder und Enkel bezahlen. Wer genug davon hat sollte AfD wählen.

von kai am 11. September 2013 - 17:36 Uhr

Es rumort gewaltig in Deutschland. Das wird der AfD gewaltig nützen und das ist auch gut so. Schluss mit der sog,. Alternativlosigkeit der anderen Blockparteien !

von Oliver Racke am 12. September 2013 - 10:58 Uhr

Der Meinung von Herrn Michel kann ich mich nur anschließen. Das erreichte Haftungsptenzial ist schon immens. Und es ist kein Ende in Sicht. Weitere Hilfspakete werden nach der Wahl beschlossen. Den Menschen in den “Südländern” hilft dies allerdings nicht (Jungendarbeitslosigkeit jenseits der 50%-Marke..). Den derzeitigen Europakurs der Bundesregierung kann ich nicht mehr nachvollziehen, bei dem Milliarden versenkt werden. Auf der anderen Seite werden eigene Probleme (Pflege, Bildung, Altersarmut ….) übergangen. Man darf sich gar nicht vorstellen wenn Länder wie Italien oder Frankreich in eine wirtschaftliche Notlage geraten. Wollen wir dann auch wieder helfen und uns, wie bei unserer Bundeskanzlerin geschehen, als Nazis beschimpfen lassen

von Frank Czolbe am 14. September 2013 - 14:06 Uhr

Wie ist es nur möglich geworden, daß immer noch bürger/Deutsche in dieser BRD
die offensichtlichen “Verbrecherparteien” CDU, SPD und Grüne wählen , obwohl die
drei genannten nur zum Nachteil der deutschen Bürger aktiv sind. z.B. Aufgabe der
Währung DM, Verschenken riesiger Landstriche (Schlesien,Ostpreußen,Westpreußen, Hinterpommern) an die Scheiß-Polen. Auch die Einwanderungsregeln gehen ausschließlich zu Lasten der deutschen Bevölkerung,.Die Medien allen voran ARD unZDF arbeiten ganz im Sinne der Ver-brecherparteien CDU,SPD und Grüne und unterdrücken die neue AfD.

von Rüdiger Kahsner am 15. September 2013 - 15:14 Uhr

Erstaunlich, daß immer noch zweistellige Ergebnisse für die offensichtlichen “Versagerparteien” CDU, SPD und Grüne möglich sind, obwohl sie alle
zu unserem Nachteil aktiv sind.
Neben AfD noch zwei, drei weitere Sonstige und dafür keine FDP. Damit wäre der Grundstein für einen Neuanfang gelegt und so möglich:

von reiner tiroch am 18. September 2013 - 20:52 Uhr

kaum hat die FDP unter 5% kommen andere Umfrageinstitute daher und geben denen 6% und bewerten die AfD mit 2-3%. den Parteien muß daher mächtig die Düse gehen und das mit Recht.

von Joker am 19. September 2013 - 15:04 Uhr

Es wird Zeit eine Gegenströmung zu den etablierten Lobby-Parteien zu erzeugen.
Deren Politik ,der letzten Dekade, hat ausschließlich der Gewinnmaximierung der Großkonzerne , Banken und Versicherungen gedient . Im gleichen Zeitraum sind die Rentenkassen und das Staatsvermögen geplündert worden.
Um das tote Pferd “EURO” noch weiter zu reiten würden die “Lobby-Parteien ” auch noch ihre Oma verkaufen.
Es reicht . Jeder halbwegs mittelbegabte Mensch weiß nicht erst seit gestern , das es nur eine Alternative gibt um noch größeren Schaden abzuwenden

von cassandra am 19. September 2013 - 15:23 Uhr

Und ja, es ist richtig , das diese /Alternative/ von den Lobby-Parteien und deren Propagandasendern ARD und ZDF totgeschwiegen wird . Da geht`s frei nach dem Motto “wes Brot ich ess, des Lied ich sing ” .Das gilt übrigens auch für unsere aktuellen “Volksvertreter” welche allesamt auf den Lohnlisten der Großlobby wiederzufinden sind.

von bergmann am 19. September 2013 - 15:42 Uhr

Der EURO ist und bleibt das größte Verbrechen was je an unserer Volkswirtschaft verübt worden ist.
Löhne und Einkommen halbiert …Preise und Abgaben verdoppelt !
1999 war ein Vater noch in der Lage mit einem normalen Gehalt eine Familie zu ernähren , das ist heute nur höheren Einkommensgruppen vorbehalten.

von Michael Mossa am 19. September 2013 - 19:58 Uhr

Wollen mal hoffen das die Lügner von der FDP nicht mehr in den Bundestag kommen,in meinem Freundeskreis sind sehr viele dabei die werden genau wie ich die AFD wählen, das wird am Sonntag ein Paukenschlag werden und die Gesichter der Versager Parteien will ich sehen, ich weiß schon was die Merkel sagen wird, wie konnte das nur passieren ich liebe euch doch alle

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