Europa League 2013: Eintracht Frankfurt fast durch, VfB Stuttgart unterliegt in Rijeka

23. August 2013 - 06:12 - keine Kommentare

Die Frankfurter Eintracht siegte durch einen Doppelpack von Alex Meier mit 2:0 in Aserbaidschan und kann damit schon fast für die Gruppenphase planen. Die Elf von Trainer Veh hatte dabei jedoch größere Schwierigkeiten als gedacht. Stuttgart hingegen muss ums Weiterkommen bangen. Sie verloren in Rijeka mit 1:2.

In den Play-Off Spielen zur Gruppenphase in der Europa League traf Eintracht Frankfurt auf den dreifachen aserbaidschanischen Meister FK Karabach Agdam. Die Eintracht wollte nach dem desolaten Bundesligastart in Berlin und der unglücklichen Niederlage in München unbedingt siegreich vom Platz gehen. Daher stellte Trainer Armin Veh sein Team, im Vergleich zum Bayern-Spiel, auf zwei Positionen um. So ersetzte er Stephan Schröck durch Stefano Celozzi und brachte zudem mit Srdjan Lakic wieder einen nominellen Stürmer von Beginn an, um die Offensive zu beleben. Stuttgart bekam es derweil mit HNK Rijeka aus Kroatien zu tun.

Alex Meier erlöst die Eintracht

Die Elf von Trainer Armin Veh begann schwungvoll, versuchte von der ersten Minute an das Spiel zu kontrollieren. Wenig überraschend gelang Alex Meier der frühe Führungstreffer. Erst sechs Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Und die Frankfurter setzten direkt nach, erspielten sich weitere, hochkarätige Chancen. So traf Inui nach 22 Minuten nur den Pfosten, während Flum und Lakic kurz vor der Pause mit starken Weitschüssen glänzten. Ein zweites Tor wollte jedoch noch nicht fallen.

In Hälfte zwei schien es zunächst so weiter zu gehen wie im ersten Durchgang. Frankfurt kontrollierte das Spiel ohne große Mühen, konnte sich aber mit zunehmender Dauer auf dem schwer bespielbaren Rasen in Baku immer weniger Möglichkeiten herausspielen. Nach gut einer Stunde begann dann das große Zittern auf Seiten des Bundesligisten. Zunächst war es Muarem, der völlig freistehend den Ball in die Arme von Kevin Trapp köpfte. Zehn Minuten später verfehlte George mit einem Weitschuss das Tor nur knapp, wenige Sekunden danach sprang Chumbino nach einer Flanke nur knapp am Ball vorbei. Mitten in diese Druckphase der Gastgeber gelang erneut Alex Meier das erlösende 2:0. Doch auch das war noch nicht die Entscheidung, denn der eingewechselte Nadyrov traf kurz vor Schluss mit einem sehenswerten Weitschuss nur die Latte. Am Ende war es in der Summe jedoch ein verdienter Sieg für die Frankfurter Eintracht, die nun mit breiter Brust in das Rückspiel gehen kann.

Ex-Cluberer Benko schockt den VFB

Die Partie zwischen dem VFB Stuttgart und dem Ex-Club von Sportvorstand Fredi Bobic, HNK Rijeka, begann ausgeglichen. Die beiden Teams erspielten sich in der ersten Hälfte jedoch nur wenige zwingende Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit besserte sich das Spiel, allerdings schien keine der beiden Mannschaften das nötige Quäntchen Glück im Abschluss haben. In der 74. Minute erreichte jedoch eine Flanke ihr Ziel und ausgerechnet der Ex-Nürnberger Leon Benko, welcher mit dem Club 2007 den DFB-Pokal im Finale gegen den VFB gewann, köpfte den Ball ins Tor. Nach diesem Treffer versuchten die Stuttgarter nochmal alles und erspielten sich zahlreiche gute Torchancen, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. Kurz vor dem Ende erzielte Kvrzic, nach starker Vorarbeit von Benko, das 0:2, ehe der VFB noch einmal zurückkam und durch Ibisevic den Anschlusstreffer erzielte. Dieser kam jedoch zu spät, sodass der VFB nun ums Weiterkommen bangen muss.

Die Rückspiele der Play-Offs finden am kommenden Donnerstag statt. Die beiden deutschen Clubs dürfen diesmal zu Hause ran, jedoch mit verschiedenen Vorzeichen. Während die Mannschaft von Eintracht Frankfurt vergleichsweise locker in ihr Spiel gehen kann, muss der VFB noch einmal alles geben um die Gruppenphase der Europa League zu erreichen.

Bild:Eintracht Frankfurt von Allie_Caulfield, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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