Handball: Füchse Berlin und HSV Hamburg kämpfen um Champions League

21. August 2013 - 12:41 - keine Kommentare

Der Champions-League-Sieger trifft auf den Tabellenvierten der abgelaufenen Spielzeit der Bundesliga. Doch beim heutigen Duell zwischen dem HSV Hamburg und den Füchsen Berlin steht die Qualifikation zur europäischen Königsklasse im Mittelpunkt. Eine Partie, welche besonders von den Torhütern geprägt sein könnte.

Der HSV Hamburg gewann in der vergangenen Saison nach einem atemberaubenden Final Four in Köln die EHF Velux Champions League und krönte sich somit zur besten Mannschaft der Welt in dieser Sportart. Doch auch die Füchse Berlin entwickelten sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im europäischen Handball und in der Bundesliga belegten sie den vierten Platz, der zur erneuten Teilnahme an der europäischen Königsklasse unter normalen Umständen gereicht hätte. Zwar verpasste der HSV eine Platzierung unter den ersten vier Teams in der heimischen Liga, doch als amtierender CL-Sieger steht den Hansestädtern ebenfalls ein Startplatz zu. Da jedoch lediglich vier Mannschaft pro Nation in der Champions League erlaubt sind, spielen die beiden Bundesligisten heute und Freitag den letzten deutschen Teilnehmer aus.

Silvio Heinevetter und Jogi Bitter im Mittelpunkt

Der THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen sind bereits für die europäische Königsklasse qualifiziert. Nun treffen zum Hinspiel der Qualifikation die Füchse in Berlin auf den HSV Hamburg. Dabei spielt der Torwart der Gastgeber, Silvio Heinevetter, voraussichtlich eine besondere Rolle. Der Nationalspieler, der lange Zeit als potentieller Neuzugang beim heutigen Gegner gehandelt wurde, wird voraussichtlich in den kommenden Tagen einen langfristigen Vertrag bei den Füchsen unterschreiben. Damit scheint der Poker um die aktuelle Nummer eins im deutschen Tor kurz vor dem Duell gegen die Hansestädter geklärt zu sein.

Heinevetter könnte der entscheidende Faktor in den beiden Spielen in der Qualifikation sein, doch dies gilt auch für den Schlussmann der Hamburger. Johannes Bitter, der in den letzten Jahren durch zahlreiche Verletzungen immer wieder Rückschläge erleiden musste, fand zum Ende der vergangenen Saison wieder zur Topform. Er war einer der Garanten für den Hamburger Sieg in der Champions League. Doch trotz dieses Erfolgs droht dem HSV im Falle einer Niederlage das Ausscheiden in der Qualifikation zur europäischen Königsklasse.

Duvnjak startet in letzte HSV-Spielzeit

Der beste Feldspieler der vergangenen Saison war für viele Experten Domagoj Duvnjak, der Spielmacher der Hamburger. Der Kroate, der durch seine Torgefahr und Spielintelligenz bestach, wird jedoch lediglich eine weitere Spielzeit für den HSV auflaufen. Im kommenden Sommer wechselt Duvnjak zum THW Kiel, der um den Kroaten eine junge und spielstarke Mannschaft aufbauen will. Doch vorerst legt der Rückraumspieler den Fokus auf seinen aktuellen Arbeitgeber, denn ein Verpassen der Champions League wäre für den finanziell klammen HSV eine Katastrophe.

Anpfiff der Partie zwischen den Füchsen und dem HSV Hamburg, die in der Berliner Max-Schmeling-Halle ausgetragen wird, ist um 19 Uhr. Restkarten werden an den Abendkassen erhältlich sein.

Bild:Max-Schmeling-Halle in Berlin von abbilder, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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