Umfrageergebnis zur Bundestagswahl: CDU und FDP legen leicht zu

21. August 2013 - 10:05 - keine Kommentare

Nur wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2013 häufen sich die Umfragen zu einem möglichen Wahlergebnis. Während die Umfragewerte schwanken, scheint die Richtung jedoch deutlich zu sein: Die Regierungsparteien können sich leicht verbessern, die Opposition stagniert oder fällt leicht ab.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für das „Stern“-Magazin und den Kölner Privatsender RTL eine neue Umfrage zur Bundestagswahl 2013 durchgeführt: Bei der hier wie auch im ARD-DeutschlandTrend regelmäßig gestellten „Sonntagsfrage“, also der Frage nach Präferenzen, angenommen, am kommenden Sonntag wäre die Wahl, konnten sich die amtierenden Regierungsparteien um jeweils einen Punkt verbessern und gemeinsam auf 47 Prozent kommen, während es bei den Oppositionsparteien kaum Veränderungen gab. Lediglich die SPD rutschte um einen Punkt ab und würde in einer Koalition mit sowohl den Grünen als auch den Linken 43 Prozent der Wählerstimmen auf sich beziehen können.

Forsa Umfrage zur Bundestagswahl 2013: Je ein Punkt mehr für CDU und FDP

Die jüngste Forsa-Umfrage hat für die CDU/CSU alleine 41 Prozent ermittelt und selbst die FDP, die lange Zeit unter der Fünfprozenthürde verblieb, konnte sich auf sechs Prozent steigern. Die SPD muss sich mit lediglich 22 Prozent begnügen, nachdem die Umfragewerte für sie um ein Prozent fielen. Die Grünen verblieben bei 13 Prozent und auch die Linken hatten mit acht Prozent den gleichen Wert, den sie bei der letzten Umfrage erzielten. Die Piraten blieben bei drei Prozent und die AfD hat zwei Prozent erreicht.

Bei der Frage nach der Wählergunst im direkten Bezug auf die Kanzlerkandidaten der Parteien wurden Angela Merkel drei Punkte mehr zugesprochen, so dass die amtierende Bundeskanzlerin nunmehr bei 57 Prozent liegt. SPD-Kandidat Peer Steinbrück hat derweil zwei Prozent verloren und muss sich mit 21 Prozent zufrieden geben.

Einen großen Unterschied sieht das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap derweil zwischen der Bundes- und der Landesebene. Bei der Landtagswahl in Hessen, die am gleichen Tag, wie die Bundestagswahl vollzogen wird, am 22. September 2013, sieht es zwar die CDU weiterhin mit 39 Prozent als stärkste Kraft (die SPD käme auf 31 Prozent), die Koalitionspartner allerdings würden im Falle von Rot-Grün mit 45 Prozent leicht vor Schwarz-Gelb mit 44 Prozent liegen.

Sonntagsfrage: Regierungsparteien können sich verbessern, Zustimmung zur Kanzlerin wächst

Die Richtung scheint bei der Bundestagswahl klar zu sein: Während die Zustimmung für die Kanzlerin sich durch alle Parteianhänger zieht, treffen sich alle Meinungen beinahe in der Mitte – seit einigen Tagen denken auch die Parteien über eine Große Koalition nach. Schwierig dürfte dies vor allem für die kleineren Parteien werden, wenn etwa die Grünen unter ihrer Doppelspitze, bestehend aus Jürgen Trittin und Karin Göring-Eckardt, auf ihr bislang bestes Wahlergebnis hoffen können – aber durch die schwindende Zustimmung der Wählerschaft zur SPD oder aber durch eine Große Koalition vermutlich in der Opposition bleiben müssen.

Bild:Angela Merkel von dullhunk, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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