Kurt Krömer: Hat früher als Putzmann gejobbt

29. Juli 2011 - 17:35 - 1 Kommentar

Mit der Tragikomödie “Eine Insel namens Udo” ist der Berliner Schauspieler Kurt Krömer (36) zur Zeit in den deutschen Kinos zu sehen. Darin spielt er einen Kaufhausdetektiv, der von allen übersehen wird. Nicht viel besser ging es ihm zu Anfang seiner Karriere, als Krömer sich mit einem Mini-Job als Putzmann durchschlagen musste…

Auch der 36-Jährige Berliner gehört zu all jenen Menschen, die vom Leben nicht immer verwöhnt wurden: Schule abgebrochen, Lehre als Herrenausstatter geschmissen, anschließend auf dem Bau gejobbt. “Es war eine schlimme Zeit, in der leider auch noch viele Freundschaften in die Brüche gingen”, erinnert sich der Schauspieler und Komiker rückblickend. Auf seinem persönlichen Tiefpunkt musste er sogar für andere Leute den Staubsauger und den Putzlappen schwingen, wie er weiter berichtet. Zwei Jahre lang tingelte Krömer durch die Berliner Plattenbau-Siedlungen, um für seine Kunden den Dreck weg zu machen.

Noch schlimmer als die eigentliche Arbeit oder die geringe Bezahlung war für ihn jedoch die gesellschaftliche Ächtung: “Die Leute schauen durch einen durch, als ob man aus Glas wäre”, meint Krömer und fügt hinzu, dass die Zeit als Putzmann ihn nicht unbedingt für seine Udo-Rolle inspiriert hätte. Viel eher fühlte er sich dabei an die Außenseiter und Schwachen unserer Gesellschaft erinnert: “Wenn jemand einen Menschen im Rollstuhl sieht, dann heißt es oft: Nicht beachten, nicht hinsehen! Und genau so haben die Leute auch bei mir reagiert. Ich finde, dass gehört sich nicht! Wenn ich den Hausflur hinunter gehe und es putzt gerade jemand die Treppe, dann sage ich immer freundlich ‘Guten Tag!’ Schließlich ist derjenige, der sauber macht, auch ein Mensch, der zudem eine wichtige Arbeit verrichtet!”

 
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Kommentare zu Kurt Krömer: Hat früher als Putzmann gejobbt

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Maicon am 3. Juni 2012 - 15:23 Uhr

Old Soldiers Never Die There is an old cookhouse, far far awayWhere we get pork and beans, three times a day.Beefsteak we never see, damn-all sugar for our teaAnd we are glaaudlry fading away. cho: Old soldiers never die,Never die, never die,Old soldiers never dieThey just fade away.“老兵永远不死,只会慢慢凋零”Privates they love their beer, ‘most every day.Corporals, they love their stripes, that’s what they say.Sergeants they love to drill. Guess them bastards always willSo we drill and drill until we fade away.

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