Zugunglück in der Schweiz mit einem Toten und 35 Verletzten

30. Juli 2013 - 08:51 - keine Kommentare

Nach dem tragischen Zugunglück in der Schweiz und dem erschütternden Busunglück in Italien kam es gestern auch in der Schweiz zu einem Frontal-Zusammenstoß zwei Züge. Dabei wurde ein Lokführer getötet und 35 Menschen verletzt, fünf davon schwer. Die Unfallursache ist bislang noch ungeklärt.

Das verheerende Zugunglück in Spanien, bei dem bislang 79 Menschen ums Leben kamen, hat in der vergangenen Woche Europa erschüttert. Aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit war der Zug aus den Gleisen gesprungen. Am Sonntag ereignete sich dann in Italien ein tragisches Busunglück, dass insgesamt 38 Menschenleben forderte. Der Reisebus mit Pilgern war auf der Fahrbahn ins Schleudern geraten und anschließend von einer Brücke gestürzt.

Die Reihe dieser Unfälle hat sich nun nahtlos in der Schweiz fortgesetzt, als im Kanton Waadt zwei Regionalzüge frontal zusammen gestoßen sind.

Zugunglück in der Schweiz mit einem Toten und 35 Verletzten

Die beiden Züge waren auf der Strecke Lausanne nach Payerne unterwegs gewesen und kurz vor der Ortschaft Granges-près-Marnand aufeinander geprallt. Wie es dazu kommen konnte, dass beide Regionalzüge auf dem gleichen Gleis unterwegs waren, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Bei dem Unfall wurde der eine Lokführer getötet, als er durch den Zusammenprall im Führerhaus eingeklemmt wurde. 35 Menschen, die auf der Strecke unterwegs waren, wurden verletzt, fünf davon schwer. 26 von ihnen mussten in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden.

Bild: Schweierische Bundesbahnen von gnm2010 , CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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