Gaspipeline zwischen Burma und China in Betrieb genommen

29. Juli 2013 - 11:23 - keine Kommentare

China hat einen weiteren Schritt für eine breiter aufgestellte Energieversorgung getan. Eine rund 800 Kilometer lange Pipeline aus Burma versorgt das Land zukünftig mit zwölf Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr. Möglichst zeitnah soll zudem eine Ölpipeline erbaut werden, die vor allem kürzere Wege aus dem Nahen Osten verspricht.

China möchte in der nahen Zukunft bei der Energieversorgung breitet aufgestellt sein sowie unabhängiger von den bisherigen Importwegen für Öl und Gas werden. Dazu hat man das prestigeträchtige Projekt mit dem Bau der Gaspipeline in Angriff genommen, die nun offiziell in Betrieb genommen wurde. Unumstritten war der Bau allerdings nicht – Entschädigungen für Landverkäufe und der Lohn für Arbeiter seien deutlich zu gering gewesen.

Gaspipeline zwischen Burma und China in Betrieb genommen

Durch die Zusammenarbeit vom Staatskonzern China National Petroleum Corporation (CNPC) und der burmesischen Öl- und Gasgesellschaft Myanmar Oil and Gas Enterprise hat man nun ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die rund 800 Kilometer lange Pipeline wird China zukünftig mit zwölf Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr versorgen. Parallel dazu soll möglichst zeitnah eine Ölpipeline erbaut werden, die 22 Millionen Tonnen pro Jahr aus dem Nahen Osten liefern sollen, wodurch umständliche Transportwege zu Wasser entfallen.

Bild:Pipeline von mmmavocado, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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