Pop-Legenden in der ARD: Das tragische Leben von Amy Winehouse

17. Juli 2013 - 21:45 - keine Kommentare

Die ARD startet eine neue Dokumentationsreihe über „Pop-Legenden“. Den Auftakt macht ein Blick hinter die tragische Geschichte von Amy Winehouse, die mit ihrer markanten Soul-Stimme in kürzester Zeit zum Superstar aufstieg und mit 27 Jahren ihren Drogen- und Alkoholexzessen erlag.

Amy Winehouse konnte schon mit ihrem ersten Album die Aufmerksamkeit der Musikszene erreichen, ihr zweites Album und die damit verbundenen Single-Auskopplungen erlangte ungeahnte Höhen – doch die Chart-Erfolge mit „Rehab“ und „Back to Black“ bezahlte die Ausnahme-Künstlerin mit einem ebenso hohen Preis. Die ARD-Reihe „Pop-Legenden“ widmet Amy Winehouse ihre erste Episode und untersucht dabei ihre Anfänge, ihre Erfolge und ihren tragischen Tod, spricht dabei mit ihrer Familie und ihren Wegbegleitern und versucht, private Einblicke in das kurze Leben des Stars zu liefern.

Pop-Legenden: Das tragische Leben von Amy Winehouse

Als Amy Winehouse mit 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung starb, hatten es alle kommen sehen: Seit ihrem gewaltigen Erfolg der Jahre 2006/2007 war es musikalisch still um die junge Frau mit der erstaunlichen Stimme geworden, dafür sorgten ihre Abhängigkeit von Kokain und Heroin, ihre Entziehungskuren und ihr Privatleben für ihren anhaltenden Aufenthalt in den Schlagzeilen. Ihre turbulente Beziehung zu Blake Fielder-Civil, die mehrere Jahre lang immer wieder aufflammte, und die gemeinsamen Exzesse ließen jeden sehen, dass sich Amy Winehouse selbst zerstörte.

Doch seit frühester Kindheit stand eigentlich die Musik für sie im Vordergrund: Der Vater der 1983 geborenen, späteren Künstlerin brachte ihr das Singen bei und weckte die Leidenschaft für Soul, Swing und Jazz – als er und ihre Mutter sich 1992 trennten, begann für Amy Winehouse bereits der Abstieg. Sie konnte diese Trennung nur schwer verkraften, wechselte mehrfach die Schule und blieb letztlich ohne Abschluss. Lediglich das Singen führte sie fort und wurde letztlich von Nick Godwyn entdeckt.

Neue Doku-Reihe in der ARD widmet sich Pop-Stars und ihren Geschichten

2003 erschien das erste Album „Frank“, 2006 folgte „Back to Black“, das ihre Karriere beflügeln sollte – nicht zuletzt die Texte, in denen sie ihre persönlichen Dämonen auszutreiben versuchte, begründeten den Erfolg, während die Ausnahmesängerin im Alleingang die Soul-Musik wieder in die Charts brachte. Ihren fortwährenden Kampf gegen ihre Sucht verlor sie am 23. Juli 2011.

Zu ihrem zweiten Todestag wird die erste Episode von „Pop-Legenden“ in der ARD mit ihren Eltern sprechen, mit ihren Freunden und jenen, die ihr nahe standen. Der Film von Andreas Kanonenberg will die Lebensgeschichte von Amy Winehouse persönlich anhand bislang noch nie gezeigtem Material am 17. Juli 2013 um 22.45 Uhr erzählen.

Bild: Amy Winehouse von sandro.s, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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