The King’s Speech – Die Rede des Königs: Erfolgsdrama in der ARD

15. Juli 2013 - 18:45 - keine Kommentare

„The King’s Speech – Die Rede des Königs“ von Tom Hooper über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen George VI. und seinem Sprachtherapeuten Lionel Logue wurde mit vier Oscars ausgezeichnet. Die ARD zeigt den Film im Rahmen der „SommerKino im Ersten“ Reihe.

Prinz Albert (Colin Firth) hat als zweitgeborener Sohn von George V. ein ernstzunehmendes Problem: Obwohl er in der Reihenfolge der Thronerben nach seinem Bruder Edward kommt, muss er doch auch in der Öffentlichkeit sprechen: Dummerweise stottert er. „The King’s Speech – Die Rede des Königs“ widmet sich seiner Therapie, seinem Selbstbewusstsein und vor allem der Freundschaft zu seinem Therapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush), der aus völlig anderen Verhältnissen stammt und eine eigentümliche Behandlung beginnt. Tom Hoopers vierfach Oscar-prämierter Film, der zudem 8 weitere Male nominiert wurde und diverse, internationale Preise bekam, wird in der ARD als Fernsehpremiere gezeigt.

The King’s Speech in der ARD: Mit Colin Firth und Geoffrey Rush

Albert soll ein Derby eröffnen, doch das Bewusstsein, von Millionen Menschen über das Radio gehört zu werden, lassen ihn nervös und seine Rede zu einer Katastrophe werden. Seine Frau Elizabeth (Helena Bonham Carter) wendet sich an Logue in einem letzten Versuch, denn andere Ärzte konnten „Bertie“ nicht helfen. Der Schauspieler und Sprachtherapeut macht sich nichts aus der höfischen Etikette und stößt Albert vor den Kopf. Doch nach und nach macht er Fortschritte – bis er aufgrund der Abdankung seines Bruders (Guy Pierce) selbst König werden muss. Als die Nazis Polen überfallen, besteht Winston Churchill (Timothy Spall) darauf, dass George VI. selbst die Rede an die Briten zur Kriegserklärung an Deutschland hält und Lionel Logue muss sich etwas einfallen lassen, damit die Mühe nicht vergebens war.

Basierend auf dem echten Sprachproblem von Prinz Albert, Herzog von York, dem späteren Georg VI. von England, und dem gleichnamigen Buch des Sohnes von Lionel Logue, hat Tom Hooper mit „The King’s Speech – Die Rede des Königs“ einen warmherzigen, ergreifenden, witzigen und melancholischen Film gedreht, der weniger die Frage nach Sinn und Unsinn der Monarchie für Großbritannien in einem der wichtigsten Momente des 20. Jahrhunderts stellt, sondern vielmehr einen Mann zeigt, der durch das Umfeld seiner Familie und die Last der Erwartungen an ihn unter enormen Druck steht – erst als er jemanden trifft, der sich um diese Umstände nichts schert, kann er lernen, sich dem Stress zu stellen.

Tom Hoopers preisgekröntes, witzig-melancholisches Drama beim SommerKino im Ersten

Während andere Sender sich gepflegt dem Sommerloch hingeben und davon ausgehen, dass die meisten ihrer Zuschauer entweder draußen oder im Urlaub sind und ein entsprechend wiederholtes Programm bieten, hat die ARD sich dazu entschieden im „SommerKino im Ersten“ einige der besten Filme der vergangenen Jahre erstmals im frei empfänglichen Fernsehen zu zeigen: Neben „The King’s Speech“ folgen demnächst „Goethe!“, „“ und „Türkisch für Anfänger“ – „Sommer in Orange“ lief bereits und kann derzeit noch kostenlos in der ARD-Mediathek online gesehen werden.

Geoffrey Rush wird Colin Firth am Montag, den 15. Juli 2013 um 20.15 Uhr in der ARD bei seinem Sprachproblem helfen, wenn Tom Hoopers „The King’s Speech – Die Rede des Königs“ im „SommerKino im Ersten“ laufen wird.

 
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