Der Nivea-Check in der ARD: Inhaltsstoffen und Hautverträglichkeit auf der Spur

1. Juli 2013 - 19:06 - 1 Kommentar

Die „Markencheck“-Reihe in der ARD beschäftigt sich mit einigen konkreten Vertretern verschiedener Branchen und untersucht hierbei, wie gut die Marktführer tatsächlich sind. „Der Nivea-Check“ widmet sich nun der Traditionsmarke der Hautcremes und will wissen, wie es um ihre Qualität bestellt ist.

Seit 1911 wird die allseits bekannte blaue Dose mit der geschwungenen Schrift vertrieben, in der sich die weiße Hautcreme befindet: „Der Nivea-Check“ in der ARD will herausfinden, was sich hinter den aufgelisteten Inhaltsstoffen verbirgt, wie die Pflegeprodukte wirken und im Verhältnis zur Konkurrenz abschneiden. Benjamin Best und Edith Dietrich gehen im Rahmen der „Markencheck“-Reihe im Ersten dem Mythos der „bekanntesten und erfolgreichsten Hautpflegemarke der Welt“, wie es bei der Nivea-Produktionsfirma Beiersdorf heißt, auf den Grund.

Der Nivea-Check: Inhaltsstoffen und Hautverträglichkeit auf der Spur

„Nivea“ ist seit mehr als 100 Jahren auf dem Markt und die Bezeichnung hat sich vielerorts als allgemeine Beschreibung von Hautcremes unabhängig von der Marke durchgesetzt, ähnlich dem Wort „Tempo“ für Taschentücher. Allein die traditionelle Aufbereitung der Creme-Verpackung und die seit Generationen weitergereichte Erfahrung damit, hat dazu geführt, dass die Produkte der Firma Beiersdorf großes Vertrauen bei der Kundschaft genießen, wie eine im Markencheck zitierte Studie belegt. Doch gleichzeitig haben die Cremes und Pflegemittel in den vergangenen Jahren öfters bei Testreihen nicht besonders gut abgeschnitten, vor rund zehn Jahren wurden Inhaltsstoffe wie Formaldehyd bemängelt.

Auch die Verpackungsgröße wird im „Nivea-Check“ unter die Lupe genommen: 75 Prozent mehr Packungsmaterial als nötig wird den Dosen, Flaschen und anderen Behältnissen nachgewiesen. Daneben wollen die Filmemacher auch wissen, wie einfach es ist, die Cremes selbst herzustellen, und ob Verbraucher den Unterschied zu Konkurrenzprodukten bemerken. Neben der Überprüfung der Einzigartigkeit der Marke wollen sie auch die Produkte aus der „Nivea Men“ Reihe testen. Hierbei werden auch 48-Stunden-Deos einem Dauertest unterzogen.

Der Markencheck der ARD nimmt das traditionsreiche Pflegeprodukt unter die Lupe

Ein großer Anteil an „Nivea“-Produkten wird nicht nur von der klassischen Hautcreme und anderen Pflegemitteln, Duschgels und Deos, sondern auch von Sonnencremes übernommen: Wenn im Sommer die Verbraucher sich gegen die UV-Strahlen schützen wollen, müssen die Produkte nicht nur Sonnenbrand vorbeugen, sondern auch besondere Eigenschaften zum Schutz der Haut aufweisen. Das Filmteam begibt sich mit den Sonnencremes mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren ins Labor.

„Der Nivea-Check“ läuft in der ARD am Montag, den 01. Juli 2013 um 20.15 Uhr als Teil der „Markencheck“-Reihe.

Bild: Nivea von TBWABusted, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Der Nivea-Check in der ARD: Inhaltsstoffen und Hautverträglichkeit auf der Spur

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Mana Binz am 1. Juli 2013 - 21:08 Uhr

Diese Sendung ist ein absoluter Skandal! Dass ein öffentlich-rechtlich finanzierter Fernsehsender so eine tendenziöse Berichterstattung machen darf – unglaublich. Keine empirische Grundlage, nur einige wenige Testkandidaten für unsinnige Tests. Unseriös recherchiert. Nein, von seriöser Recherche kann auch in Indien keine Rede sein. Hier wird eine deutsche Marke beschädigt, die ganz klar zum Deutschlandbild auch im Ausland gehört. In Deutschland sichert sie Arbeitsplätze. Mit Pressefreiheit hat das nichts mehr zu tun. Bestechung? Das wäre schlimm…

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