Stern TV auf RTL: Alltags-Rassismus, Blitzer-Apps und Homeschooling

26. Juni 2013 - 21:00 - 10 Kommentare

Bei Steffen Hallaschka und „Stern TV“ wird es auf RTL wieder emotional, informativ, diskussionsfreudig und investigativ: Das beliebteste TV-Magazin im deutschen Fernsehen beschäftigt sich am Mittwochabend mit aktuellen Themen, spannenden Geschichten und Updates zu den zurückliegenden Reportagen.

Eines der Themen bei „Stern TV“ mit Steffen Hallaschka beschäftigt sich mit Rassismus bei Türstehern: Der Afrikaner Hamado Dipama, Mitglied im Ausländerbeitrat vont München, berichtet davon, wie ihm aufgrund seiner Hautfarbe etliche Male der Zutritt zu Diskotheken verweigert wurde. Das „Stern TV“ Team schickt drei Ausländer und drei Deutsche durch die Discos von Berlin, um herauszufinden, wie der alltägliche Rassismus sich in der Hauptstadt auswirkt. Dazu diskutieren Hamado Dipama, aus dem Berliner Abgeordnetenhaus Bola Olalowo (Bündnis 90/Die Grünen) und der Berliner Student Mohamed Chaabane live im Studio mit dem Moderator.

Stern TV: Alltags-Rassismus, Blitzer-Apps und Homeschooling

Ein weiterer Test wartet auf die „Stern TV“-Zuschauer: Blitzer-Apps fürs Smartphone sind praktisch, um vor den mehr als 4.000 Radar-Kontrollen in Deutschland zu warnen – dummerweise sind sie auch verboten. Wie gut sie funktionieren, wie sinnvoll sie sind, welche legalen Alternativen es gibt und ob es sich nicht mehr lohnt, sich nach den Verkehrsregeln zu richten, wird ausgiebig durch den IT-Experten Tobias Schrödel geprüft und vom Verkehrsrechtsexperten Dieter Anger in den Kontext gesetzt.

In zwei weiteren Geschichten werden alte Bekannte aus dem TV-Magazin erneut besucht: Die Familie Neubronner hat mit ihrem konsequenten Einsatz für das sogenannte „Homeschooling“ dafür gesorgt, dass ihr Sohn Moritz der vermutlich bekannteste Schulverweigerer wurde. Acht Jahre lang wurde er zu Hause unterrichtet, nun hat er doch ein Jahr lang eine echte Schule besucht, um seinen Realschulabschluss zu machen – den er mit 1,4 bestand. Grund genug für „Stern TV“, um danach zu fragen, wie sinnvoll eigentlich die Schulpflicht sei.

Auch über Familie Kuno wurde schon berichtet: Das Ehepaar Anja und Marcus bekamen Zwillings-Frühchen, die kurz nach der Geburt starben. Nach dem berührenden Interview im Studio gibt es nun ein Update zu ihrer neuen Tochter und zu Marcus’ Krebserkrankung.

Steffen Hallaschka widmet sich auf RTL aktuellen Themen

In der „Stern TV“-Storybox, die sich mit von Zuschauern eingeschickten Themen beschäftigt, geht es dieses Mal um Stromrechnungen an einen Modelleisenbahnclub, der überhaupt keinen Strom vom Unternehmen bezieht, das die Rechnungen und Mahnungen trotz diverser Telefonate, Briefe und Richtigstellungen weiterhin zusendet. Reporter Stefan Uhl geht dem eigenartigen Treiben auf die Spur.

„Stern TV“ mit Steffen Hallaschka wird live ab 22.15 Uhr am 26. Juni 2013 auf RTL gesendet.

Bild:Blitzer von floheinstein, CC BY – bearbeitet von borlife.

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Kommentare zu Stern TV auf RTL: Alltags-Rassismus, Blitzer-Apps und Homeschooling

Zu diesem Beitrag gibt es 10 Kommentare.

von Sandra Hamann am 26. Juni 2013 - 21:27 Uhr

Schulpflicht und Alltags-Rassismus zwei Themen die nicht besser zu unserer Familiensituation passen. Leider werd ich es nicht schaffen Ihre Sendung heut zu schauen. Aber ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen Alltags- Rassismus besteht nicht nur vor Diskotheken, durch die Türsteher, sondern was ich noch viel schlimmer find gibts das auch auf Schulen was leider nicht thematisiert wird und dann auch noch in einer Stadt die auf Ihrem Ortseingangschild damit prahlt….”Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus”.
Und was bringt Schulpflicht wenn die Schulen versuchen Kinder die nicht leicht händelbar sind durch Suspendierung vom Unterricht fern zu halten????

von ich am 26. Juni 2013 - 22:37 Uhr

ich habe selbst in der gastronomie gearbeitet…dabei sowie bein feiern in der freizeit habe ich sehr viel schlechte erfahrungen mit türken, arabern und richtung afrika,,,einige türken meinen jede frau gehört ihnen…quatschen und tatschen…die richtung afrika…vielleicht meinen die jungs das auch nicht so…sind aber körperlich extrem aufdringlich

von christine fischer am 26. Juni 2013 - 22:37 Uhr

habe lange genug in der gastronomie gearbeitet.. und es sind von zehn veranstaltungen sicher bei neun davon raufereien entstanden, wenn mehrere südländische gäste anwesend waren…es geht nicht um rassismus sondern um die mentalität, vieler ausländer….

von christine am 26. Juni 2013 - 22:39 Uhr

Oft ist die negative haltung gegenüber ausländer begründet auf erfahrungen! Männer aus muslimischen gesellschaften halten uns westlichen frauen als freiwild. Und dies sind reelle erfahrungen.

von Hezel Meurer am 26. Juni 2013 - 22:50 Uhr

Schön, dass diese Thema über Rassismus bei Türsteher aufgegriffen wird. Mein Sohn, 22 sehr gut erzogern, immer tip-to gekleidet, Top gestylt wurde sooft abgewiesen dass ich sehr traurig bin über diese unverständlich unterirdische Verhalten. Ich hoffe, mehr getan wird diese Probleme öffentlich zu bekämpfen.
Dabei geht’s um mein Sohn auch um Schattierung (Vater deutsch, Mutter – Singapur Inderin)

von Tubix am 26. Juni 2013 - 22:51 Uhr

Alltagsrassismus:
Leider hat doch die Vegangenheit in den Clubs gezeigt dass die häufigsten Übergriffe von Ausländern begangen wurden, bis hin zu Tödlichen Messerangriffen. Das hat sich bis Heute auch nicht geändert, dies kann man ja auch fast schon Täglich in den Zeitungen Lesen. Ich selber war häufig auf der Reeperbahn in Hamburg unterwegs und habe dies selber auch zu oft so erlebt. Von daher ist es doch nicht Verwunderlich das sich die Betreiber so verhalten um auch die anderen Gäste zu Schützen und einen Reibungslosen ablauf zu gewährleisten. Denn “Wer” geht den in einen Club um sich verprügeln zu lassen oder seiner Weiblichen begleitung den Backerattacken von denen auszusetzen! In deren Heimat würde man die für so ein Verhalten vermutlich Steinigen….

von Sabine am 26. Juni 2013 - 23:16 Uhr

Das Problem gibt es auch bei uns in Nürnberg. In der Diskothek “Mach 1” ist es ganz schlimm. Unsere Tochter hat einen multikulturellen Freundeskreis. Doch in diese Diskothek kommen alle nicht rein. Ein Freund wurde, nach der Frage warum, sogar so verprügelt dass er eine Woche krank geschrieben war. Mich schockiert das virallem in dieser Stadt.

von Monja Dahmen am 26. Juni 2013 - 23:18 Uhr

Hallo, ich habe direkt mal blitzer APP versucht runter zu laden, aber für Android nicht möglich. MFG Monja Dahmen

von hnyk am 26. Juni 2013 - 23:29 Uhr

Ich habe ein externes Navigationsgerät im Auto und gekauftes Kartenmaterial drauf und dieses warnt mich automatisch. Ist das auch verboten?
Danke Ines Hnyk

von Danyna am 27. Juni 2013 - 10:58 Uhr

Mit großer Aufmerksamkeit geschaut…Ich finde auch mit Rassismus hat das nicht viel zu tun sondern mit Gesellschaftsfähigkeit. Meist oder eigentlich immer sind es männliche *Ausländer* die in Clubs rein wollen …meist sie sind es die Stress machen, deutsche Frauen anbaggern, ohne dabei zimperlich zu sein…alles selbst schon erlebt. Ich finde jeder Club sollte nach wie vor entscheiden können wer rein darf und wer nicht…Es ist eine andere Kultur, die die meisten haben andere ansichten..es sind nicht alle gleich .Auf den meisten Homo Partys sind auch *normale* Männer & Frauen ausgeschlossen oder unerwünscht , deswegen fühle ich mich nicht diskriminiert. und noch ein Tip: Deutschland ist mittlerweile so multikulti bevölkert, dann muss es ja wohl noch eine Marktlücke zu schließen geben, Macht doch selbst einen Club auf…!!!!!

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