Hochwasser in Deutschland: Katastrophenalarm bei Leipzig

2. Juni 2013 - 07:29 - 2 Kommentare

Ein Ende des Hochwassers in Deutschland scheint bislang nicht in Sicht zu sein. Auch in der Nacht haben starke Regenfälle die Situation in einigen Regionen erheblich verschärft. In der Region um Leipzig wurde bereits Katastrophenalarm ausgelöst, zudem rechnet man in Passau und Regensburg mit Überschwemmungen, weil die Donau bereits den Pegelstand von 7,60 Meter erreicht hat.

In zahlreichen Regionen heißt es Land “unter” in Deutschland und auch am gestrigen Samstag hat sich die Lage weiter verschärft. Starkregen sorgte vor allem im Osten und im Süden Deutschlands für ein weiteres Ansteigen der Pegelstände, teilweise Überflutungen von Städten und es drohen Deiche zu brechen. In Bayern hat die Donau bereits mit 7,60 Meter einen bedrohlichen Pegelstand erreicht, so dass man in Passau und Regensburg davon ausgeht, dass der Fluss am Sonntag oder am Montag über die Ufer tritt und für Überschwemmungen sorgt. In der Region arbeitet man fieberhaft an entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Hochwasser in Deutschland: Katastrophenalarm bei Leipzig

Im Osten kämpfen die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen mit dem Hochwasser. Die Stadt Grimma wurde von der Mulde bereits mit Überschwemmungen heimgesucht und die Bewohner arbeiten fieberhaft am Schutz der Häuser. Auf eine Evakuierung wurde jedoch bislang verzichtet. In der Region um Leipzig wurde mittlerweile sogar Katastrophenalarm ausgelöst, weil das Wasser der Weißen Elster einen bedrohlichen Höchsstand erreicht hat.

Auch die Grenzregion zu Tschechien ist vom Hochwasser betroffen. In der Kamnitz in der deutsch-tschechischen Grenzstadt Hrensko steigt der Pegelstand mittlerweile auch beträchtlich an.

Bild: Hochwasser von Axel Schwenke, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Hochwasser in Deutschland: Katastrophenalarm bei Leipzig

Zu diesem Beitrag gibt es 2 Kommentare.

von Bernhard Dreyer am 2. Juni 2013 - 11:29 Uhr

warum wird die Schleuse bei Großdalzig nicht geöffnet, um das Wasser der Elster in den See fließen zu lassen? zumal er noch viel Wasserkapazität aufnehmen kann.Für mich unverstämdlich und unverantwortlich, nachdem die Schleuse mit großem Tramtram eingeweiht wurde.Bernhard Dreyer

von Dr. Rachui am 4. Juni 2013 - 13:23 Uhr

Man sollte doch am Anfang des Jahrhunderts nicht bereits von einem JAHRHUNDERT-HOCHWASSER (2002) sprechen und sich nicht der allgemein verbreiteten Superlativ-Manie anschließen. Der Begriff Katastrophe wird ohnehin viel zu schnell und oft verwendet.Vieles ist einfach normal und gehört zum menschlichen Dasein. Basta!
Dr. V. Rachui

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